Intenso MobyPack 5200 – Extra power für unterwegs

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Dankenswerterweise konnte ich auf der diesjährigen IFA einen Kontakt zu (Intenso) herstellen, der mir prompt das MobyPack 5200 zur Verfügung gestellt hat. Hierbei handelt es sich um ein Akkupack mit 5200 mAh, das dem geplagten Smartphone-Nutzer auf Reisen zur Seite stehen soll. Wie es sich in meinem Langzeittest geschlagen hat, erfahrt ihr im Folgenden.

Intenso MobyPack 5200 – Extra power für unterwegs

Lieferumfang und Verarbeitung

Das MobyPack 5200 kommt inklusive Mikro-USB-Kabel und Netzadapter zum aufladen daher. Das Kabel kann außerdem dazu verwendet werden, ein weiteres Gerät zu laden, denn ein Mikro-USB und der (alte) 30-polige Apple Anschluss sind bereits am MobyPack fest integriert.

Das Gehäuse besteht komplett aus Kunststoff, macht aber einen stabilen Eindruck. Die Ober- und Unterseite sind gummiert, so dass das MobyPack nicht so leicht verrutscht und das Handy – wenn man es ähnlich nutzt wie ich, nämlich darauf liegend – nicht herunter fallen kann.

Das eingebaute Mikro-USB-Kabel ist ausreichend lang (9 Zentimeter), im Gegensatz zum Apple-Stecker (1,5 Zentimeter). Hier bleibt dem geneigten Nutzer meist nichts anderes übrig, als das MobyPack herunter hängen zu lassen, wobei das iPhone auch auf das MobyPack gelegt werden kann, sofern man es umdreht. Wird ein Anschluss nicht gebraucht, versteckt man diesen in dafür vorgesehene Aussparungen.

Neben der Mikro-USB-Buchse zum Laden des MobyPacks verfügt es auch über eine normale USB-Buchse, an die man beispielsweise ein weiteres Ladekabel anschließen kann. So lassen sich zwei Geräte parallel laden, oder wie in meinem Fall auch ein Samsung Galaxy Tab, welches ja unglücklicherweise über einen Extra-Stecker verfügt. Wann kommen die Hersteller endlich mal auf die Idee, sich an den geforderten Standard zu halten?

Die Akkulaufzeit

Mein Testgerät ist das MobyPack 5200 mit einem 5200 mAh Akku, es gibt aber auch eine Variante mit 3000 mAh. Wenn ich ehrlich bin, empfehle ich Euch aber die 5 bis 10 Euro mehr in die Hand zu nehmen, um so mehr Power in der Tasche zu haben. Mit rund 45 Euro ist das MobyPack sowieso günstiger als viele andere Akku-Packs die ich kenne und die auch was taugen.

Mein Samsung Galaxy Note kann mit dem MobyPack zweimal komplett aufgeladen werden. Die meiste Zeit habe ich es jedoch bei ca. 40 % Akku angeschlossen und es wurde innerhalb einer Stunde voll geladen. Auch zwei Geräte parallel  (Galaxy Tab P1000 (4000 mAH) und Galaxy Note (2500 mAh)) werden in annehmbaren 3 Stunden geladen, wenn auch nicht ganz voll, was aber in der Natur der Sache liegt. Im Gegensatz zu einem anderen Akku-Pack, welches ich mein Eigen nenne, ist die Selbstentladung des MobyPack angenehm niedrig. Auch nach drei Tagen der Nichtnutzung war der Akku noch bei nahezu 95 %. Der Füllstand kann übrigens über fünf LEDs an der Seite kontrolliert werden. Ein kompletter Ladevorgang mit dem mitgelieferten USB-Netzadapeter ist in, wie ich finde, hervorragenden 2,5 Stunden beendet.

Für Apple-Produkte verfügt das MobyPack übrigens über das Smart Charge Verfahren, das für ein schonendes und schnelles Aufladen sorgt.

Bildergalerie IntensoMobyPack

Mein persönliches Fazit

Das MobyPack 5200 kann ich uneingeschränkt empfehlen. Ein kleines Manko, welches wohl nach längerer Benutzung auftauchen wird ist, dass die integrierten Kabel irgendwann ausleiern und somit nicht mehr fest in die Aussparungen eingeklingt werden können. Noch ist es nach 4 Wochen intensiver Nutzung nicht soweit, ich werde das aber weiter beobachten.
Ein weiteres habe ich auch noch beobachten können: Lässt man das MobyPack 5200 über Nacht am Gerät, springt der Ladevorgang nicht wieder an, sobald der Akku 100 % erreicht. Das bedeutet also, dass man mit der nächtlichen Eigenentladung leben muss, die bei meinem Samsung Galaxy Note allerdings nur 3 bis 7 % beträgt.

Die integrierten Kabel finde ich übrigens als ein extra  Kaufargument. So muss man erstens kein weiteres Kabel mitschleppen und kann es vor allem nicht zu Hause vergessen. Außerdem ist man mit dem MobyPack nicht an eine Steckdose gebunden. Man kann also mit dem Handy, Tablet oder sonstigem Gerät weiterhin mobil unterwegs sein. Dies kam mir vor allem während der täglichen Fahrt mit der S-Bahn zugute, wenn am späten Nachmittag mein Akku langsam zur Neige ging. Auch auf dem Sofa oder der Terasse kann man währendessen bequem weiter mobil sein.

Da der 30-polige Apple Anschluss inzwischen veraltet ist, müssen sich iPhone 5 Nutzer bis auf weiteres mit dem mitgelieferten Adapter vom 30-Pol auf Lightning behelfen, oder sie schließen ihr Kabel an die USB-Buchse an.

Das

gibt es zur Zeit ab knappen 35 Euro bei Amazon.

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