Harman Kardon SoundSticks III

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Normale Desktop-Lautsprecher kommen und gehen, ohne das man dieses wirklich bemerkt. Bei den SoundSticks von Harman / Kardon verhält sich dies vollkommen anders. Seit mittlerweile über 10 Jahren stehen die SoundSticks für ein unverwechselbares und zeitloses Design, welches man mittlerweile im Museum of Modern Art in New York bewundern kann. Der eindrucksvolle Subwoofer feierte seine Premiere schon im Herbst 1999, anlässlich der Vorstellung der aktualisierten iMac-Linie von Apple Im Sommer darauf spendierte harman/kardon ihm zwei nicht minder hübsche Satellitenlautsprecher – per USB fand dieses Soundsystem Anschluss an den Mac. Einige Jahre darauf ersetzte man USB durch einen Standard-Klinkenanschluss – auch PC-User durften nun in den Hörgenuss kommen. Mittlerweile erhält man die dritte Version mit einigen Detailverbesserungen, aber immer noch im bewährten Design.

Mit den harman/kardon SoundSticks III erhält der Anwender ein klassisches 2.1-Desktop-Soundsystem. Im Mittelpunkt steht der Subwoofer mit 20 Watt Leistung – einem modernen Kunstwerk aus Acryl gleich. Daran Anschluss finden zwei Satellitenlautsprecher mit jeweils vier Breitbandlautsprechern. Die Lautsprecher stehen auf einem flexiblen Standfuss, der es den Nutzer erlaubt diese präzise nach seinen Bedürfnissen zu justieren. Wie auch schon beim Vorgänger verweigert auch die 3. Auflage der SoundSticks digitales Audio. Stattdessen nimmt dieser per Standard-Klinkenstecker (3,5 mm) Audio in analoger Form entgegen.

Dem Klang tut dies jedoch keinen Abbruch, sauber und klar ertönt die Musik. Für die Regelung des Bass befindet sich am Subwoofer ein funktionaler Drehschalter, Höhen können nicht separat justiert werden. Die Lautstärke wird durch zwei Buttons am rechten Satelliten eingestellt, allerdings nur in festgelegten Schritten, eine stufenlose Regelung wie beim Bass ist so nicht möglich. Zusätzliche Eingänge vermisst man, ebenso wie einen Ein/Ausschalter – der Betrieb an einer schaltbaren Steckerleiste wird somit Pflicht, möchte man die eigene Stromrechnung nicht unnötig in die Höhe treiben.

Verbesserungen zum Vorgängermodell
Im Unterschied zu den SoundSticks der zweiten Generation wurden einige Verbesserungen umgesetzt. So wich das leichte Grau der Standfüße einem satten Schwarz – die SoundSticks III passen somit besser zur aktuellen Generation der Macs, iPods und dem iPad. Auch wurde die bisher blaue Power-LED durch ein weißes Modul ausgetauscht – schick. Eines der größten Kritikpunkte hat harman/kardon ausgeräumt:das Audiokabel ist nunmehr nicht fest integriert, sondern lässt sich durch ein alternatives Modell ersetzen. Dies ist besonders im Schadensfall sehr praktisch.

Vorteile:

  • zeitloses Design
  • guter Klang
  • Audiokabel nicht mehr fest integriert

Nachteile:

  • keine weiteren Anschlüsse
  • nur Analog-Sound
  • kein separater Netzschalter

Fazit
Die harman/kardon SoundSticks überzeugen auch noch heute mit ihrem zeitlosen Design und einem guten Klang. Zwischenzeitlich vermisst man dennoch heute übliche Extras wie zusätzliche Anschlüsse oder auch eine Fernbedienung.

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