Jawbone UP2: Nachfolger des Erfolgs-Trackers vorgestellt - Alle Infos und Artikel

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Beschreibung

Ein Tracker ist keine Smartwatch, und eine Smartwatch kein Tracker: Jawbone setzt weiterhin auf sein Erfolgskonzept und präsentiert heute den Nachfolger des populären UP24: Den Jawbone UP2.

UP2_Launch_header

Schmaleres Gehäuse, neues Design, anderes Armband – das zeichnet den Jawbone Up2 aus. Wer sich mit dem Thema genauer beschäftigt, für den ist das Design keine ganz große Überraschung: Im Frühjahr hat Jawbone den UP3 vorgestellt, der ganz ähnlich aussieht. Dieser kommt aber erst im Juli auf den Markt.

Jawbone UP2: Noch kleiner, noch weniger spürbar

Der Jawbone UP2 ist noch kleiner als der UP3, aber auch als der UP24 – laut Anbieter sogar um 45 Prozent. Diese Optimierung ist zweckmäßig, denn schließlich handelt es sich um ein Produkt, das tatsächlich 24 Stunden am Arm bleiben soll – für das Tracking tagsüber sowie nachts. 25 Gramm bringt der UP2 auf die Waage.

Wir konnten das neue Modell bereits ein paar Tage ausprobieren – das neue Gehäuse und das Band sind bequem und stören auch in der Nacht nicht (weiteres siehe unten).

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Funktionen des Jawbone UP2

Wie gesagt ist der Jawbone UP2 ein Tracker, der im Gegensatz zu einer Smartwatch rund um die Uhr getragen werden soll (bzw: kann). Die Akkulaufzeit beträgt laut Anbieter rund eine Woche.

Die beiden Hauptfunktionen sind:

  • Aktivitätstracking (Schritte zählen, umrechnen in Kalorien etc.)
  • Schlafaufzeichnung (Identifikation der unterschiedlichen Schlafphasen, Smart Alarm)

Der jeweilige Modus (Aktivität/Schlaf) wird manuell über Klopfzeichen aktiviert, eine LED zeigt den Status an.

Eine Besonderheit ist der Smart Alarm: Der Tracker versucht, seinen Träger dann mit dem Vibrationsalarm aufzuwecken, wenn er sich nicht gerade in einer Tiefschlafphase befindet. Eine halbe Stunde (auf Wunsch weniger) hat er hierfür zur Verfügung – also zum Beispiel von 6.30 Uhr bis 7.00 Uhr.

Die aufgezeichneten Daten werden an das verbundene Smartphone (iOS, Android) über Bluetooth Smart übertragen, dort ausgewertet und auf Wunsch durch den Nutzer vervollständigt: Wer möchte, kann sogar sein Essen protokollieren oder Fitness-Duelle mit anderen Nutzern durchführen. Ein „Smart Coach“ motiviert den Träger.

Jawbone UP2 ist spritzwassergeschützt, aber nicht für den Pool gedacht.

Jawbone UP2 im Test

Nach den ersten Tagen der Nutzung können wir bereits sagen: Der Jawbone UP2 ist sehr angenehm zu tragen. An den Smart Alarm haben sich die wichtigsten Konkurrenten noch nicht herangetraut, Alternativen zum UP dürfte es da nicht viele geben. 

Der Smart Coach hilft bei der Deutung der erhobenen Daten deutlich mehr als die Software von vielen anderen Produkten, zudem motiviert er seinen Träger regelmäßig.

jawbone-up2-test-tracker

Jawbone UP2 – soweit wir das jetzt schon sagen können – dürfte ein würdiger Nachfolger für den erfolgreichen UP24 werden. Von Smartwatches grenzt sich das Armband deutlich in der Größe ab. Wer ein Display möchte, muss sich folglich nach einem anderen Produkt umsehen.

Jawbone UP2 aktuell nur vereinzelt im Handel

Heute hat Jawbone den UP2 präsentiert, zunächst wird er nur über den Anbietershop und über den Apple Store verfügbar sein (soeben war er dort aber noch nicht gelistet).  Später sollen , Saturn etc. folgen. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 119,99 Euro. 

Update: Mittlerweile kann werden.

Alternativen:

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