LifeProof Schutzhüllen im Test: Mit iPhone & iPad unter Wasser

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Es gibt Situationen, da ist es besser, wenn wir iPhone oder iPad gut schützen. Die Hüllen von LifeProof wollen dies leisten: Die iOS-Geräte sollen damit nicht nur gegen Stürze, sondern auch Staub und umfallende Wassergläser gefeit sein. Sebastian hat die Cases getestet – und ging mit iPhone und iPad sogar unter Wasser.

LifeProof Schutzhüllen im Test: Mit iPhone & iPad unter Wasser

Sand ist Gift für elektronische Geräte, Salzwasser ebenso. Was liegt näher, als die LifeProof-Hüllen am Strand auszuprobieren? Hier das Video vom Test:

Hier zu sehen sind und LifeProof nüüd für iPad. Einen Schutz für den iPod touch gibt es ebenfalls. Meine Geräte liegen übrigens wieder auf dem Schreibtisch, voll funktionstüchtig.

Eigenschaften der LifeProof-Cases

Vier Eigenschaften wollen die LifeProof-Hüllen den Apple-Geräten verleihen:

Stoßschutz: iPhone und iPad können aus einer Höhe von 1,2 Metern auf den Boden fallen, ohne dass etwas passiert. Nun, ich wollte das mit meinen Geräten lieber doch nicht ausprobieren. Auf der IFA zeigte mir der Hersteller aber, dass das keine leeren Versprechen sind: Die waagrechten Stürze gingen alle ohne Beschädigungen an iPhone und iPad vorbei. LifeProof gibt an, dass die Hüllen dem Militärstandard MIL-STD-810F-516.5 entsprechen.

Wasserschutz: Bis zu zwei Meter kann man die iOS-Geräte mit der Hülle unter Wasser nehmen (Standard IP-68). Unseren kurzen Test im Pool (das Meer wäre zu trübe zum Filmen gewesen) haben meine Geräte schadlos überstanden.

Wichtig ist, bei dem Einpacken von iPhone und iPad sich wirklich exakt an die Bedienungsanleitung zu halten und die Gummidichtungen nach Härchen und anderen Verschmutzungen abzusuchen. Um in “kritischen” Umgebungen noch einen Kopfhörer anschließen zu können, liegt ein Adapter mit Gummidichtung bei. Er kann statt des Stöpsels an der Hülle angeschraubt werden. Übrigens gibt es von verschiedenen Herstellern sogar .

Staubschutz: Wo kein Wasser hineinkommt, kommt auch kein Staub hin. Sand ist natürlich tückisch. Beim Öffnen und Schließen des Dock-Steckplatzes sollte man aufpassen, dass kein Dreck in das Innere der Hülle oder in die Dichtung kommt.

Während ich bisher immer etwas skeptisch war, Rezepte in der Küche vom iPad abzulesen, sehe ich mit dem LifeProof-Case kein Problem: Ist das iPad voll Mehl, kann ich es einfach unter dem Wasserhahn abspülen.

Schneeschutz: Also Schnee liegt aktuell weder am Meer, noch hier in Berlin... Mit den Hüllen kann Schnee dem iPhone sicher nichts anhaben. Apple nennt aber als offizielle Betriebstemperatur den Mindestwert von 0 Grad. Ich würde es deshalb auch nicht in der Hülle einen Tag im Schnee liegen lassen...

LifeProof im Test: Design und Handhabung

Die iPhone-Hülle hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber Konkurrenzprodukten: Sie ist sehr flach, so flach, wie eine ganz normale iPhone-Tasche. Somit passt das iPhone auch in der wasserdichten Verpackung problemlos in die Hosentasche. Das Material ist griffig. Natürlich lässt sich ein “nacktes” iPhone immer noch besser bedienen, als durch die Folie vor dem Display.

LifeProof geht deshalb bei der iPad-Hülle nüüd einen anderen Weg: Hier ist das Tablet-Display komplett ungeschützt. Der obere Rahmen mitsamt Dichtung liegt aber so fest auf dem iPad, dass die Hülle eben dennoch wasserdicht ist. Durch nüüd wird das iPad allerdings merklich dicker.

Beide Hüllen sind nicht so konstruiert, als dass man die iOS-Geräte täglich ein- und ausbauen möchte. Für eine ordentliche Dichtigkeit muss man Sorgfalt walten lassen. Also: Für den Camping-Urlaub das iPhone ein paar Tage einpacken, im Büro wieder ausgepackt lassen. Alle Schalter und der Dockanschluss sind trotz Cases erreichbar.

Zubehör für das iOS-Zubehör

Wenn das iPhone wegen der Hülle nicht auf ein Sounddock passt, kann ein optionaler Adapter aushelfen. Als weiteres Zubehör gibt es das im Video gezeigte LifeJacket (Bild rechts), mit dem das iPhone im Wasser nicht untergeht.

Recht sinnvoll für den Transport erscheint mir vor allem die solide Display-Abdeckung für das iPad. Wird das Tablet benutzt, kann sie als Ständer dienen.

Leider sind die Produkte aktuell bei den meisten europäischen Händlern noch nicht erhältlich.

LifeProof für iPhone 4/4S bzw. iPad im Test – Fazit

Ständig ein- und auspacken will man iPhone und iPad nicht – dazu sind die Hüllen aber auch nicht gedacht. Sie verleihen Schutz, wo es nötig ist. Ich muss zwar nicht wieder unter Wasser “Wo ist mein Wasser” auf dem iPad spielen. Wer aber sein Tablet draußen als Arbeitsgerät nutzt, in der Küche, auf einem Boot oder an anderen “kritischen” Einsatzorten, fährt mit den LifeProof-Hüllen sicher nicht schlecht. Gleiches gilt für das iPhone. Mit der Hülle kann man gefahrlos am (oder im) Wasser Fotos schießen.

Die Qualität und militärischen Standards lässt sich der Hersteller allerdings ordentlich bezahlen...

Vorteile


+ stoßgeschützt
+ wasser- und staubdicht
+ iOS-Geräte voll bedienbar
+ iPhone-Hülle recht schlank
+ interessantes weiteres Zubehör

Nachteile
- Zusammenbau braucht Zeit
- teuer
- zum Teil noch nicht bei deutschen Händlern verfügbar

Vielen Dank an die Jule!

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Weitere Themen: iPad 3, iPad 2, iPhone 4, iPhone 4s


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