Mutewatch: Wer diese Uhr nicht kauft, ist dumm

GIGA-Wertung:
8

Wen übermäßig viele Funktionen und ständig sichtbare Ziffernblätter stören, der sollte jetzt aufpassen. Die Mutewatch ist ein Zeitanzeiger, der sich nicht aufdrängt. Noch nicht einmal mit einer rücksichtslos praktischen Zeitanzeige. Taugt er trotzdem etwas?

Mutewatch: Design und Verarbeitung

Ein schwarzes Kunststoff-Armband mit Druckknopf-Verschluss, statt eines Ziffernblattes ein LED-Touch-Display. Im Inneren ein Vibrationsmotor, etwas Elektronik und ein Akku, der über den schlanken USB-Anschluss im Armband geladen wird.

Man sieht, die Mutewatch ist eher auf der schlichten Seite des Design-Spektrums angesiedelt. Kein ausgefallenes Ziffernblatt, kein Krokodillederarmband, noch nicht einmal ein Knopf. Dafür gibt es die Uhr in vier verschiedenen Farben — von denen zwei schwarz und eine grau ist. Die Macher beschreiben in diesem kurzen Video erstaunlich wortreich, dass es sich in der Tat um eine Uhr handelt, die vibriert.

 

Bevor wir zu meinem persönlichen Lieblingsdetail dieser mega-hippen Uhr kommen, ein paar Worte zu den Funktionen.

Funktionen der Mutewatch

Das Touch-Display bleibt dunkel, bis man es durch antippen aufzuwecken versucht. Viel besser funktioniert das Drehen des Handgelenks um 90 Grad, dann leuchten die Ziffern für 3,5 Sekunden auf. Diese Zeit reicht gerade aus, um wahlweise den Kopf zu verrenken oder den Arm einem Torsionsbruch gefährlich nahe zu bringen.

Tipp: Die Uhr mit dem Ziffernblatt nach unten tragen, dann reicht ein drehen des Handgelenks, um das Display zu aktivieren und man erkennt schneller, wie spät es nun eigentlich ist.

Die Mutewatch kann bis zu 5 Weckzeiten speichern, bei Bedarf auch mit täglicher Wiederholung. Außerdem gibt es eine Timer-Funktion — ein Countdown quasi. Alarmiert wird man via Vibrationsalarm. Zwei Modi stehen hierfür zur Verfügung — „kurz“ und „lang“. Die kurze Variante endet von selbst, den langen Alarm muss man manuell abstellen. Dazu werden zufällig drei Punkte auf dem Display angezeigt. Diese tippt man an, um die Uhr zum Schweigen zu bringen.

Das war’s auch schon mit den Hauptfunktionen. Ein paar nette Gimmicks: Die Helligkeit des Displays orientiert sich an der Umgebungsbeleuchtung, bei stärkerer Bewegung wird auch der Vibrationsalarm verstärkt, um sich deutliche bemerkbar zu machen. Firmware-Updates verspricht der Hersteller, sie werden via USB in die Uhr gespielt. Ach ja, wasserdicht bis auf 100m Tiefe ist sie außerdem.

Im Übrigen ist das matte Gummi, aus dem das Armband gefertigt ist, nicht sonderlich resistent gegen Kratzer. Schnell sieht man weiße Markierungen, zu denen in den FAQ des Herstellers folgendes steht: „Es ist schwierig, deine Mutewatch von Kratzern zu befreien.“ Nun gut, dann muss man eben aufpassen.

Fazit

Wer nach diesem Füllhorn an Funktionen aber immer noch nicht von der Mutewatch überzeugt ist, dem wird vielleicht der Schnäppchen-Faktor den letzten Ruck geben: Mein persönliches Highlight bei der Mutewatch ist eindeutig der Preis. Noch nicht einmal 200 Euro ( nämlich) kostet sie in schwarz, rot oder grau. Die Sonder-Edition in Sonder-Schwarz bekommt man für gerade einmal 249 Euro. Also: Zugreifen!

Vorteile
+ Ist mal was anderes
+ Die Leute fragen: „Was ist das?“

Nachteile
- Viel zu teuer
- Der hohe Preis

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