Netatmo: Wetterstation mit CO2- und Lärmsensor für iOS und Android (inkl. Verlosung)

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GIGA-Wertung:
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Wie hoch ist eigentlich der Lärmpegel in meinem Büro? Wie viel CO2 ist in der Luft im Schlafzimmer? Mit diesen Informationen könnte man seinen Alltag sehr viel angenehmer gestalten und Netatmo liefert sie. Wir testen die Wetterstation für iOS und Android.

Netatmo: Wetterstation mit CO2- und Lärmsensor für iOS und Android (inkl. Verlosung)

Netatmo Wetterstation: Geek-Technik in schick

Eigentlich denkt man bei „Wetterstation“ an unförmige, eher graue Gegenstände, die man im Wohnzimmer nicht sehen möchte. Die Wetterstation des französischen Start-Ups Netatmo besteht aus zwei Messzylindern, einer für innen und einer für außen. Gut, sie sind auch grau. Aber man könnte sich durchaus vorstellen, die im Wohnzimmer aufzustellen.

Sie werden via WLAN mit dem heimischen Router verbunden und geben so ihre Messdaten an Netatmo-Server weiter. Von dort bekommt man sie hübsch aufbereitet aufs Smartphone oder Tablet — die passende App dafür gibt es von Netatmo  und Android. Untereinander funken die beiden Stationen völlig autark.

Ich mess’ en Masse: Luftdaten auf einen Blick

Gemessen werden Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, CO2-Gehalt und Lärm (innen), sowie Temperatur (absolut & gefühlt) und Luftfeuchtigkeit (außen). Darüber hinaus bietet Netatmo Informationen zu Luftqualität und eine Wettervorhersage für die nächsten Tage inklusive Niederschlagskurve. Uff — ziemlich viele Informationen. Aber die Darstellung in der App und auf der Webseite macht’s übersichtlich.

Hier bekommt man alle Werte fein säuberlich und in fünfminütigen Abständen aktualisiert vorgeführt. Die Web-Ansicht bietet die Möglichkeit, sich ein personalisiertes Dashboard zusammenzustellen. In der App finden wir auch alle Daten mit einer praktischen Farbcode-Anzeige der aktuellen Raumluftqualität. Bei Bedarf können wir zudem unsere Stationen mit anderen teilen und sämtliche Messerwerte öffentlich machen.

Informationen über die Qualität der Außenluft stammen von CITEAIR, einer EU-Initiative zum Austausch von Daten über Luftverschmutzung in europäischen Städten.

Damit Netatmo vernünftige Daten sammeln kann, muss man die richtigen Orte zur Aufstellung wählen. Für die Außen-Station wird dafür ein regengeschützter Ort außerhalb direkter Sonneneinstrahlung empfohlen. Das Modul für den Innenraum sollte nicht direkt am Fenster und schattig stehen, damit die gemessenen Werte aussagekräftig bleiben.

Warum eigentlich eine Wetterstation?

Und wozu ist das nun alles gut? Auch wenn ihr keine eingefleischten Hobby-Meteorologen seid, kann eine Wetterstation durchaus wertvolle Infos liefern. Zum Beispiel erfahrt ihr anhand des CO2-Gehalts in der Raumluft, wann der beste Zeitpunkt zum lüften ist. Das kann besonders im Büro interessant werden, wenn man stundenlang nur dort sitzt und sich wundert, warum man immer müder wird.

Außerdem könnt ihr die Daten zur Außenluftqualität dazu benutzen, den besten Zeitpunkt zum Joggen in der Stadt herauszufinden. Wenn gegen 18 Uhr die Werte eher ungünstig sind, wartet man noch ein Stündchen und vermeidet so den Rush-Hour-Smog.

Die Wetterstation kann euch auch benachrichtigen, wenn bestimmte Messwerte erreicht oder überschritten wurden. Ihr könnt Push-Benachrichtigungen einstellen für beliebige Werte — also zum Beispiel, wenn der CO2-Gehalt zu hoch steigt und es Zeit wird, zu lüften. Oder wenn die Temperatur draußen unter einen bestimmten Wert sinkt und es Zeit wird, die Balkon-Pflanzen reinzuholen.

Doch, wie das nunmal so ist, hat dieser Komfort auch seinen Preis. In diesem Fall sind es , die man für eine Innen- und eine Außenstation aufwenden muss. Zusätzliche Innenstationen für weitere Räumen sind für je 70 Euro erhältlich. Kein Pappenstil, schickes Design hin oder her.

Fazit: Nett, aber etwas teuer

Die Netatmo Wetterstation ist schick. Sie ist aber, sind wir ehrlich, eher Spielerei als Profiwerkzeug. Die Datenanalyse bleibt weitgehend dem Anwender überlassen.

Zwar gibt es eine Anbindung an die App  (unsere Vorstellung dazu -> Link) und andere Mobil-Anwendungen, allerdings sonst keine Möglichkeiten, die Werte zu exportieren.

Nachtrag: Die Werte können sehr wohl im Web-Portal unter Meine Station exportiert werden!

Für Gadget-Fans also auf jeden Fall einen Blick wert. Es ist schon interessant, auch über einen längeren Zeitraum zu beobachten, was man sonst nur ad hoc spürt. Kachelmann-Nacheiferer dagegen werden vermutlich die eine oder andere Funktion vermissen. Letztlich entscheidet hier der Preis über Wohl und Wehe — die mindestens 170 Euro für das Duo müssen eben übrig sein.

Noch ein Wort zur Kompatibilität: iOS 4.0 wird benötigt, unterstützt werden iPhone (ab 3GS), iPod touch (2. Generation) und iPad. Android-Anwender brauchen Version 4.0.

Vorteile
+ Übersichtliche Darstellung in App und Web-Dashboard.
+ Bietet einige nützliche Informationen zu Luftqualität, etc.
+ Sieht gut aus.

Nachteile
- Noch Potential für Auswertungs- und Analysefunktionen.
- Recht hoher Preis.

Alternative
Oregon Scientific LW 301 Wetterstation, (noch teurer, nicht so schick, dafür aber professioneller).

Und jetzt, da ihr geduldig und brav den ganzen Artikel durchgelesen habt, verlosen wir eine Netatmo Wetterstation unter allen Kommentatoren, Twitterern und Facebook-Fans! Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Teilnahmeschluss ist der 25.07.2013, 12:00 Uhr. Viel Glück!

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