Samsung Gear 2 und Gear 2 Neo sind offiziell - Alle Infos und Artikel

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Beschreibung

Im Rahmen des Mobile World Congress 2014 in Barcelona hat Samsung sein Unpacked 5-Event durchgeführt. Dort wurde neben dem Galaxy S5 auch der Nachfolger der eigenen Smartwatch vorgestellt, die auf den Namen Samsung Gear 2 hört.

Samsung Gear 2... Fehlt da nicht etwas im Namen? Richtig, dem Nachfolger der Smartwatch fehlt der Zusatz „Galaxy“. Der Grund dafür findet sich im Betriebssystem der Uhr, denn der Name „Galaxy“ bezieht sich auf Samsung Android-Geräte, die Gear 2 nutzt nun aber das eigene mobile Betriebssystem Tizen statt Googles Entwicklung.

Generell ist die Gear 2 ihrem Vorgänger sehr ähnlich, allerdings ist das Gehäuse ein wenig schmaler, das Armband flexibler und bequemer und die Kamera befindet sich nun direkt im Gehäuse. Neben der Gear 2 hat Samsung aber noch ein weiteres Modell vorgestellt, das auf den Namen Gear 2 Neo hört und das sich eigentlich nur darin unterscheidet, dass in dieser Variante keine Kamera vorhanden ist (was sich sicherlich auch auf den Preis auswirken wird). Weitere Merkmale der Gear 2 und der Gear 2 Neo gibt es in unserem Hands-On Video zu sehen.

Samsung Gear 2: Technische Spezifikationen

  • Display: 1,63 Zoll Super AMOLED mit einer Auflösung von 320 x320 Pixeln (entspricht 277 ppi)
  • Prozessor: 1 GHZ Dual-Core
  • Arbeitsspeicher: 512 MB RAM
  • Interner Speicher: 4 GB
  • Betriebssystem: Tizen OS
  • Kamera: 2 MP
  • Bluetooth: 4.0 LE
  • IP67 Zertifikat
  • Maße: 36,9 x 58,4 x 10,0 mm
  • Gewicht: 68 Gramm
  • FunktionenHeart Rate Sensor, Pedometer, Exercise – Standalone Modes (Running, Walking) und Companion Modes (Cycling, Hiking), Sleep and Stress (zum Herunterladen) 

Bildergalerie Samsung Gear 2

Solltet ihr euch für die Samsung Gear 2 interessieren, werft doch mal .

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Alle Artikel zu Samsung Gear 2
  1. Apple Watch vs. Moto 360 und Co. im Bildvergleich

    von Sven Kaulfuss
    Apple Watch vs. Moto 360 und Co. im Bildvergleich

    Echte Vergleichsaufnahmen der neuen Apple Watch mit ihren Konkurrenten sind Mangelware. Wer sich dennoch schon jetzt ein Bild machen möchte, der sollte einen Blick auf die neuesten Arbeiten aus Martin Hajeks „Render-Werkstatt“ werfen.

  2. Apple Watch und Co. im Bildvergleich

    von Sven Kaulfuss

    3D-Designer Martin Hajek wirft seine „Rendermaschine“ an und stellt der Apple Watch eine Moto 360, Samsung Galaxy Gear Neo 2 und eine Pebble Steel gegenüber.

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Alle Artikel zu Samsung Gear 2

Apple Watch für den 3D-Drucker: Zur Anprobe bitte (Vorlage zum Download)

Auf die Apple Watch müssen wir noch bis 2015 warten. Wer keinen Apple-Mitarbeiter persönlich kennt oder gestern nicht zufällig in Paris weilte, dem ist ein Blick oder gar eine Anprobe verwehrt. Die Lösung: Eine Apple Watch aus dem 3D-Drucker für jedermann.

Bilder allein genügen nicht. Wer sich für die Apple Watch interessiert, der möchte ein solch persönliches Stück Technik gerne zuvor am eigenen Handgelenk Probetragen. Bis zum Marktstart Anfang 2015 dürfte dies für die meisten Anwender nicht möglich sein. Apple hält die Uhr unter Verschluss und gewährt nur selten einen Blick außerhalb von Cupertino – wie beispielsweise am gestrigen Dienstag in der Pariser Mode-Boutique Colette. Aber auch hier durfte „Otto Normal“ nur schauen, nicht selbst anprobieren.

Apple Watch: Modell für den 3D-Drucker zum Download

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3D-Designer Martin Hajek präsentiert derweil die Lösung. Ein 3D-Modell der Apple Watch dient als Vorlage für jeden beliebigen 3D-Drucker. Hiermit können wir direkt ein lebensgroßes Mock-up aus Kunststoff drucken und dieses dann am Handgelenk anbringen. So kann schon jetzt ein jeder Apple-Fan die Größenverhältnisse der Apple Watch bezogen auf das eigene Körpermaß abschätzen. Wir müssen zuvor nur noch ein Armband nach Wunsch anbringen – hierfür wandelte Hajek das Modell etwas ab, so dass wir standardisierte  nutzen können. Leider verrät der Designer nicht das genaue Maß der benötigten Bänder. Im Zweifelsfalle also nachmessen und dann ein erst ein passendes Modell kaufen.

Das 3D-Modell enthält sowohl die kleine (38 mm) als auch die große Version (42 mm) der Apple Watch und liegt in den Dateiformaten OBJ, STL und 3DSMAX (2010) vor. Kostenlos ist die Vorlage aber nicht. Auf TurboSquid möchte der Designer gerne 35 US-Dollar für den Download des von ihm erstellten 3D-Modells haben.

3D-Drucker: Nicht mehr unerschwinglich

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Die benötigten 3D-Ducker sind mittlerweile teils stark im Preis gesunken und bereits ab circa 600 Euro erhältlich. Wer bisher nach einer „sinnvollen“ Anwendungsmöglichkeit suchte, der dürfte sie jetzt gefunden haben und einen Kaufgrund erhalten ;-).

Quelle: Martin Hajek

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Apple Watch vs. Moto 360 und Co. im Bildvergleich

Echte Vergleichsaufnahmen der neuen Apple Watch mit ihren Konkurrenten sind Mangelware. Wer sich dennoch schon jetzt ein Bild machen möchte, der sollte einen Blick auf die neuesten Arbeiten aus Martin Hajeks „Render-Werkstatt“ werfen.

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Der Niederländer beglückt uns erneut mit fotorealistischen Abbildungen aus seinem 3D-Programm. Im Showdown muss sich die Apple Watch einen Vergleich mit der Moto 360, der Samsung Galaxy Gear Neo 2 und der Pebble Steel gefallen lassen. Die letzten zwei Smartwatches sind schon heute verfügbar. Warten müssen wir hingegen noch auf die Moto 360 – erscheint frühestens im Oktober – und natürlich auf den Apple-Entwurf (Anfang 2015). Besonders die Moto 360 mit ihrem fast komplett runden Display dürfte auch so manchen Apple-Fan in Versuchung führen. Was aber viele vergessen: Bezüglich der Kaufentscheidung hat man bei der Mehrzahl der smarten Uhren keine wirkliche Wahl.

Apple Watch und der Rest: Systemwahl

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Die Apple Watch funktioniert allein zusammen mit einem iPhone 5, iPhone 5c, iPhone 5s, iPhone 6 und iPhone 6 Plus. Das Pendant von Samsung nur mit Smartphones und Tablets aus gleichem Hause und die mit Android Wear ausgestatte Moto 360 bleibt ebenfalls nur unter ihresgleichen – iPhones sind nicht kompatibel. Allein die Peeble versteht sich mit iOS und Android gleichermaßen. Stand heute sind Smartwatches in der Mehrzahl der Fälle nur ein verlängerter Arm des eigenen Smartphones – die Wahlfreiheit wird schon an dieser Stelle eingeschränkt.

Dennoch: Der optische Vergleich von Hajek gefällt und verdeutlicht eindrucksvoll die Relationen der unterschiedlichen Uhren in Größe und Aussehen.

Bilderstrecke: Apple Watch vs. Moto 360 und Co.
Produkte aus dem Artikel:

Quelle: Martin Hajek

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Apple Watch und Co. im Bildvergleich

3D-Designer Martin Hajek wirft seine „Rendermaschine“ an und stellt der Apple Watch eine Moto 360, Samsung Galaxy Gear Neo 2 und eine Pebble Steel gegenüber.

>>> Zum dazugehörigen Artikel.

Bilderquellen: Martin Hajek

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Rückseite der Apple Watch und Moto 360.

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Und nochmals die Frontseite.

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Apple Watch vs. Pebble Steel.

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Auch hier die Rückseite der beiden Smartwatches im Vergleich.

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Die Frontseite von Apple Watch und Pebble Steel.

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Apple Watch vs. Samsung Galaxy Gear Neo 2 – in der Sportausführung.

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Auch hier zeigen wir die Rückansicht.

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Variation: Apple Watch und Moto 360 mit Lederarmband.

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Wirken beide sehr edel, auch in der Rückansicht.

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Mit Lederarmband gibt es auch die Peeble Steel.

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Und hier von der Seite: Apple Watch vs. Pebble Steel mit Lederarmband.

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Familienfoto: Apple Watch zusammen mit Moto 360, Samsung Galaxy Gear Neo 2 und Pebble Steel.

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Weitere Ansicht der vier smarten Begleiter.

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Verzücken auch mit der rückwärtigen Ansicht, oder?

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Samsung Galaxy S5, Galaxy Gear 2 & Gear fit im Hands-On (Kommentar)

In zwei separaten Videos stellt Samsung die Galaxy Gear 2, Gear fit & das Galaxy S5 vor. In den Videos von jeweils knapp zehn Minuten geht der südkoreanische Konzern tief ins Detail.

Zwar wurde das Samsung-Flaggschiff bereits vorgestellt und auch in einigen Hands-On-Videos vorgestellt (auch wir durften das neue Galaxy S5 in einem Hands-On begutachten), aber alle Funktionen schlüssig erklärt wurden uns diese noch nicht. Also muss Samsung doch mal selbst Hand anlegen und die neuen Geräte präsentieren. In zwei Videos wurden die beiden Wearables sowie das Flaggschiff in allen Einzelheiten vorgestellt.

Samsung Galaxy Gear 2 und Gear fit Hands-On

 

Samsung Galaxy S5 im Hands-On

Samsung Galaxy Gear 2, Gear fit & Galaxy S5 im offiziellen Hands-On: Kommentar

Samsung wirkt in den meisten Werbe-Videos ziemlich frech und doch durchaus frisch. Doch im Hands-On des Galaxy S5 hält sich der südkoreanische Hersteller zurück. Sehr zurück. Sehr, sehr, sehr zurück. Viele von euch werden jetzt direkt in die Kommentare springen und drauf los tippen „immer mosert ihr rum“, „ihr werdet doch von Apple bezahlt“: Aber Interessierte des Galaxy S5 oder der beiden Wearables Gear fit und Gear 2 werden vermutlich nach dem Genuss der Videos keinen Kauf tätigen. Weil sie eingeschlafen sind.

Samsung Galaxy Note 3: Lebron James (1:00)

Vermutlich hat man sich viele Gedanken beim Erstellen der Hands-Ons gemacht. Und durchaus, der Hinter-, und Vordergrund sowie die Atmosphäre passen gut zum Image des Herstellers. Doch leider hat es wohl nicht mehr für ein durchdachtes Konzept der Vorstellung gereicht. Natürlich könnte man sagen, sie erklären alles so langsam, damit auch Nutzer mit den Geräten vertraut werden, die sonst nicht mitkommen, wenn mit technischen Details um sich geworfen wird. Aber bei diesem Tempo schlafen selbst technisch schlecht versierte, mögliche Kunden ein.

In einem viel zu schnöden, langsamen und dennoch kräftig betonten, monotonen Schlafgeschichten-Ton präsentiert uns Samsung die drei neuen Geräte. Lange Pausen zwischen den Erklärungen inbegriffen, damit wir nicht durcheinander kommen, bei all den Details, mit denen um sich geworfen wird. Aber nun genug beschwert, seht und urteilt selbst.

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Preise für die Samsung Galaxy Gear 2, Gear 2 Neo und Gear Fit (Gerücht)

Neben den bereits bekannten Preisen für das Galaxy S5 bleibt nur noch die Frage nach den Kosten für die passenden Wearables von Samsung. Diese bewegen sich, laut SamMobile, in einem Rahmen zwischen 299 und 199€.

Bereits bei der Galaxy Gear, welche um die 250€ gekostet hat, waren einige über den Preis der Smartwatch erbost. Neuen Gerüchten zu Folge soll die Galaxy Gear 2 sich ebenfalls in diesem Preissegment einfinden, wird jedoch nochmal um 20% höher im Preis liegen.

So soll die Galaxy Gear in der zweiten Generation für 299€ zu haben sein, die Variante mit dem Präfix „Neo“ sowie die Gear Fit soll bei 199€ liegen. Damit wären die Wearables von Samsung erneut in einem relativ hohen Gebiet angesiedelt, was der südkoreanische Konzern jedoch mit den Funktionen verteidigen könnte, die in diesem Umfang nur die Geräte von Samsung vorweisen können.

Übrigens: Bei einer bekommt ihr die Gear Fit geschenkt!

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Samsung-Spots während der Oscars gezeigt (Galaxy S5, Gear 2 & mehr)

Nachdem Samsung im letzten Jahr ankündigte mehr Geld in Werbung stecken zu wollen, wurde dies mit den Spots in der Oscar-Nacht das erste Mal Realität. Mit gleich drei Spots bewarb der südkoreanische Konzern im US-amerikanischen Fernsehen seine Produkte.

Mit Fakten wurde wahrlich nicht um sich geworfen, Samsung nutzt eher die emotionale Schiene, um seine Produkte an den Mann zu bringen. Im ersten gezeigten Spot ging es rein um das Galaxy S5, auch der Herzfrequenz-Messer wurde wieder in den Vordergrund gerückt. Der zweite Spot ist ein Sammelsurium des kompletten Samsungs-Registers, über Smartphones, Tablets und TV-Geräte. Im letzten Spot wurde die Galaxy Gear 2 hervorgehoben.

Amazing Things Happen – Samsung Galaxy S5

Amazing Things Happen – You Need To See This

 

Amazing Things Happen – Galaxy Gear 2

via androidcentral

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Galaxy S5 mit Pulsmesser? Das kann das iPhone schon lange

Dass Apple dieses Jahr mit iPhone 6 und einer iWatch oder einer Art Sportarmband den Fitnesssektor aufmischen will, gilt fast schon als sicher. Schon seit vielen Monaten kursieren Gerüchte und Apples Neuzugänge, Einkaufstouren und Patentanträge bekräftigen diese.

Wenig überraschend also, dass jetzt auch Samsung den Fitness-Aspekt bei dessen neuen Produkten in den Vordergrund rückt. Das neue Samsung Galaxy S5, die Samsung Gear 2 Smart Watch und das Samsung Gear Fit Armband sind alle mit Herzfrequenzmessern ausgestattet. Samsung ist also Apple zuvorgekommen? Nicht wirklich.

Das iPhone kann schon seit Jahren euren Puls messen, die richtige App vorausgesetzt. Die Messmethode ist übrigens die gleiche wie bei Samsungs neuen Gerätschaften.

Die meisten Apps nutzen die Kamera und die LED-Leuchte eures iPhones, um von der Fingerspitze Aufnahmen zu machen und daraus den Herzrhythmus zu berechnen. Dies funktioniert erstaunlich gut. Folgend haben wir vier empfehlenswerte Fitness-Apps zur Pulsmessung aufgelistet.

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Samsung Galaxy S5 vs. iPhone 6: Wunschliste fürs nächste iPhone

Mit dem Samsung Galaxy S5 betritt ein neuer Herausforderer für das iPhone die Bühne. Wir entdecken neue und interessante Funktionen und Ansätze am Galaxy S5, die auch einem künftigen iPhone 6 gut zu Gesicht stehen würden – unsere Wunschliste.

Abseits kontraproduktiver Fanboy-Streitereien attestieren wir Apples „Erzfeind“ zunächst eine ordentliche Produktvorstellung am gestrigen Montag. Über die Gestaltung der neuen Smartphone-Hoffnung Galaxy S5 in Bonbon-Manier legen wir aber lieber die Hülle des Schweigens. Unstrittig sind hingegen zahlreiche neue Funktionen, die man vom Ansatz her auch von Apple erwarten könnte. Chapeau!

Es stimmt: Einiges kann das Galaxy S5 schon besser als beispielsweise das iPhone 5s. Anderseits: In manchen Bereichen – hier zu nennen die eher schlechte „Imitation“ von Touch ID – scheitert der Weltkonzern aus Seoul am Branchenprimus aus Cupertino.

Wunschliste für das iPhone 6: Inspired by Galaxy S5

Picken wir uns also die Rosinen heraus und stellen eine Wunschliste für das künftige iPhone 6 zusammen – basierend auf dem Samsung Galaxy S5. Wahrscheinlich wird Apple tatsächlich die eine oder andere Funktion „übernehmen“ und für sich und die eigenen Kunden interpretieren. Was nicht fehlen darf: Auf der letzten Seite präsentieren wir dann doch noch eine Reihe von Merkmalen des Galaxy S5, auf die wir gerne im iPhone 6 verzichten können – soviel Häme muss erlaubt sein.

Ultra Power Saving Mode im S5: Stromsparfunktion für die „letzte Meile“

Samsung spendiert dem Galaxy S5 einen sogenannten „Ultra Power Saving Mode“. Was steckt dahinter? Rutscht die Kapazität des Akkus unter 10 Prozent, schaltet das S5 auf diesen Modus automatisch um. Alle stromfressenden Funktionen werden abgeschaltet, nur noch Telefonie- und SMS stehen zur Verfügung – nebst einer spartanischen und monochromen Benutzeroberfläche in schwarz/weiß. Fortan kann der Anwender sein Smartphone dergestalt noch mindestens 24 Stunden weiternutzen.

Sinnvoll, wenn die Gelegenheit zum „nachtanken“ fehlt und man trotzdem noch erreichbar sein möchte. Bisher müssen iPhone-Nutzer in dieser brenzligen Situation selber Hand anlegen. Dies heißt: Abschaltung des mobilen und lokalen (WLAN) Datenverkehrs, GSM statt UMTS, Bluetooth aus und Reduzierung der Bildschirmhelligkeit. Das Galaxy S5 nimmt dem Nutzer diese mühevolle Arbeit ab.

Eine solche „Stromsparautomatik“ könnte wohl allein schon im zukünftigen iOS 8 integriert werden und stünde demnach auch älteren iPhones zur Verfügung. Nur eine Bitte: Keine Bevormundung! Wenn der Nutzer es wünscht, sollten auch mit knapper Akkukapazität noch alle wesentlichen Funktionen nutzbar sein, wenngleich dieses Verhalten mit baldigem Abschalten des Gerätes quittiert würde.

Staub- und Wasserschutz nach IP67: Galaxy S5 strotzt Wind und Wetter

Moderne Technik hegt stets eine Aversion gegen Staub und Wasser. Beides kann im schlimmsten Fall heftige Schäden hervorrufen und den Totalverlust des teuren und geliebten Smartphones bedeuten – nicht anders beim iPhone und seinen Mistreitern. Das Samsung Galaxy S5 ist dagegen weitestgehend gewappnet und erfüllt die internationale Schutznorm IP67. Meint, es ist staubdicht und bietet Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen. Demnach zeigt sich das Galaxy S5 unbeeindruckt von einer Wassertiefe von bis zu einem Meter – vorausgesetzt es wird dieser Belastung nicht länger als 30 Minuten ausgesetzt. Damit kann man das gute Stück auch schon mal unter die Dusche nehmen und gefahrlos in der Badewanne oder am Strand verwenden. Hand aufs Herz: Wer würde dies derzeit mit seinem iPhone 5s wagen?

Wohlwissend um die Antwort wäre es wünschenswert, würde Apple das zukünftige iPhone 6 gleichfalls nach dieser Schutznorm fertigen. Dies freut die Kunden und nicht zuletzt auch die eigenen Servicekräfte.

Display in XL: Eine Nummer größer bitte

Das Samsung Galaxy S5 bietet mit 5,1 Zoll (1.920 x 1.080 Pixel) einen leicht größeren Bildschirm als der direkte Vorgänger Galaxy S4. Das iPhone 5S beharrt dagegen weiterhin auf 4 Zoll und zählt somit mittlerweile zu den kleinsten Top-Smartphones am Markt. Für nicht wenige Anwender ein echter Segen, sie schwören auf die kompakten Abmessungen. Demgegenüber stehen wechselwillige iPhone-Nutzer, denen der Bildschirm mittlerweile viel zu klein ausfällt.

Ein sehr augenscheinliches, wenngleich nicht repräsentatives Beispiel war der Umsteigeversuch von Bernd Hardes – Vorstand der Econa AG und damit indirekt auch Chef der im Besitz befindlichen GIGA Digital AG. Im letzten Jahr war es vor allem der wesentlich größere Touchscreen des Galaxy S4, der ihn zum Wechsel bewegte. Zwar scheiterte der Versuch aufgrund des fremden Ökosystems – der Wunsch nach einem größeren Display blieb aber bestehen.

Und tatsächlich: Schenkt man aktuellen Spekulationen Glauben, so überlegt Apple das iPhone 6 unter Umständen mit verschiedenen Displaygrößen anzubieten – der Kunde hätte die Wahl. Ein ist sicher: Der noch immer anhaltende Trend in Richtung „Riesen-Displays“ kann auch von Apple nicht ewig ignoriert werden.

Galaxy S5 als Fitness-Coach: Samsung will Erster sein

Samsung bemüht sich redlich, die Rolle des Innovationstreibers zu übernehmen. Schon im letzten Jahr präsentierte man mit der Galaxy Gear die erste eigene Smartwatch – Apple hat bis heute nichts dergleichen entgegenzusetzen. Allerdings gibt der verhaltende Erfolg des Gadgets zu denken – man kann ein Produkt auch zu früh lancieren. Mittlerweile stellt Samsung die zweite, überarbeitete Generation vor – zeitgleich mit dem Galaxy S5. Im Zentrum stehen neben den üblichen Smart-Funktionen (Gesprächsannahme, Messaging etc.) die Fitness der eigenen Kundschaft. Gear 2 und Gear Fit verfügen wie auch das Galaxy S5 über einen eingebauten Herzfrequenzmesser. Mit der dazugehörigen App S Health in Version 3.0 mutiert das Gespann zum persönlichen Fitness-Coach.

Auch Apple sagt man derartige Ambitionen nach. Der Hersteller rekrutiert gegenwärtig Spitzenpersonal aus der Medizinbranche und arbeitet an der ominösen App Healthbook. Doch wie sinnvoll wäre ein Pulsmesser im iPhone 6? Unser Einschätzung: Samsung begeht einen Marketingfehler. Die Integration von Fitnessfunktionen ist zwar sinnvoll, allerdings braucht es dazu keinen eigenen Herzfrequenzmesser im Smartphone. Warum? Die Kunden benötigen einen verstärkten Grund zum Kauf der Gear Fit. Wir sind uns sicher: Apple selbst wird eine potentielle iWatch oder das iBand nahtlos mit einem iPhone 6 zusammenarbeiten lassen, allerdings dem Smartphone keine – dem Absatz der iWatch (iBand) schädigende – redundante Funktion spendieren.

Ergo: Ja, wir wünschen uns, dass Apple das Gesundheitsthema „übernimmt“ – allerdings konsequent und mit einer hübscheren „iWatch“ als Fitnessband.

Design, Bloatware und Touch-ID-Imitation

Kein Beispiel sollte sich Apple an den folgenden Merkmalen des Galaxy S5 nehmen. Design: Machen wir es kurz. Die äußere Hülle entspricht nicht unbedingt dem Schönheitsideal der Apple-Kundschaft. Vor allem die bunte, einem Heftpflaster nicht unähnliche Rückseite aus Kunststoff lässt uns erschaudern. Da schaut selbst ein iPhone 5c in seiner colorierten Erscheinung noch edel aus.

Bloatware: Samsung ist sichtlich stolz auf den Umfang der mitgelieferten Fremd-Apps. Für die meisten Anwender sind sie jedoch ein Ärgernis und lassen sich meist auch nicht löschen. Seit Jahren eine Unsitte, die Samsung und andere Hersteller aus dem PC-Bereich übernommen haben. Der Speicherplatz des Smartphones wird dadurch unnötig reduziert und die Übersichtlichkeit geht verloren. Einziger Gewinner: der Hersteller. Der kassiert Marketinggelder der entsprechenden Partner und frisiert somit seinen Ertrag – widerlich.

Fingerabdruckscanner: Auch das Galaxy S5 besitzt nun einen solchen Sensor. Hingegen funktioniert dieser nur dann, wenn der Nutzer die „Streichbewegung“ allein in eine Richtung und explizit nach Anleitung vollführt. Touch ID von Apple dagegen erkennt den Fingerabdruck aus jeder Richtung. Was uns hingegen gefällt: Der Fingerabdruck kann bei Samsung schon für wesentlich mehr Funktionen genutzt werden. Apple-User benötigen dafür einen Jailbreak auf ihrem iPhone.

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Samsung Galaxy Gear 2 und Galaxy Gear 2 Neo auf Bild gesichtet (Leak) (Update)

@evleaks hat mal wieder zugeschlagen und ein mehr oder weniger aussagekräftiges Bild von Samsungs kommenden Smartwatch-Geräten veröffentlicht.

Auf dem relativ unscharfen Bild lassen sich zwei Smartwatches erkennen, die nicht nur deutliche Unterschiede zur Samsung Galaxy Gear aufweisen, sondern auch untereinander verschieden sind. Samsung scheint also auf dem bald startenden MWC in Barcelona gleich zwei neue Smartwatches vorstellen zu wollen. Laut @evleaks werden sie übrigens auf die Namen Samsung Galaxy Gear 2 und Samsung Galaxy Gear 2 Neo hören.

Auffällig bei den beiden Smartwatches und der wohl größte Unterschied zur Gear 1 ist der Home-Button am unteren Ende des Uhrengehäuses. Auch scheint Samsung die Position der Kamera überdacht zu haben. War diese bei der Gear 1 noch am Armband zu finden, so ist sie nun, wie bei einem Smartphone, oberhalb des Displays verbaut. Interessant finde ich vor allem den schwarzen Balken oberhalb des Displays der linken Uhr. Neben einer Kamera würde ich dort eventuell einen Umgebungslichtsensor vermuten. Was meint ihr?

Update

Wie @evleaks gerade auf Twitter mitteilte, werden die beiden Smartwatches nicht zur Galaxy-Serie gehören. Die obigen Namen scheinen also nicht zu stimmen. Ob das darauf hindeutet, dass die Uhren mit TIZEN statt Android als Betriebssystem auf den Markt kommen werden?


 

Quelle: Twitter (@evleaks)

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Galaxy Gear 2 läuft angeblich mit Tizen

Die Gerüchteküche um das Betriebssystem Tizen von Samsung brodelt, vor allem weil sich der südkoreanische Konzern damit frei von den Verpflichtungen gegenüber Android machen wollte. Neuestes Gemunkel besagt, dass die nächste Generation der Galaxy Gear mit Tizen ausgeliefert wird.

Verschiedene Quellen gehen davon aus, dass die Galaxy Gear 2, wie der Nachfolger der Samsung-Smartwatch bisher genannt wird, neben ein paar anderen Geräten auf dem MWC vorgestellt wird.

Das Magazin USA Today geht noch einen Schritt weiter und zitiert anonyme Quellen. Laut diesen soll die Samsung-Smartwatch mit dem auf HTML5 setzenden Tizen OS ausgeliefert werden. Das Betriebssystem wäre für die Uhr gut geeignet, da die „Lite“-Version wenig Ressourcen benötigt und auch auf Geräten mit 256 MByte Arbeitsspeicher läuft.
Zudem nennt USA Today einen Enthüllungstermin auf dem MWC, der unter der Woche liegen soll.

Bei den Samsung-Smartphones soll jedoch nach wie vor Android als Betriebssystem dienen. Frühere Gerüchte gingen davon aus, dass Samsung das Vorhaben, Google Betriebssystem abzulösen, eingestampft hat. Zugegebenermaßen wäre es ein komplexes Unterfangen, ein neues mobiles Betriebssystem zu etablieren. Schließlich sind Google und Apple mit ihren Systemen Platzhirsche am Markt, auf die Samsung nicht so einfach aufschließen könnte. Dennoch hätte der südkoreanische Konzern durchaus die Reichweite, um dies zu bewältigen.

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