Thunderbolt-Kabel: Bis 2013 wahrscheinlich günstiger

Florian Matthey
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Mittlerweile verfügen fast alle Macs über einen Thunderbolt-Anschluss. Doch Zubehör für Intels High-Speed-Schnittstelle ist teuer – zumal Kunden sich ein entsprechendes Kabel in der Regel separat kaufen müssen. Bis nächstes Jahr könnten letztere aber immerhin deutlich günstiger werden.

Thunderbolt-Kabel: Bis 2013 wahrscheinlich günstiger

Apples Thunderbolt-Kabel ist mit 49 Euro alles andere als günstig. Apple-Zubehör ist allgemein nicht sehr günstig, im Falle des Thunderbolt-Kabels lässt sich der hohe Preis aber zumindest zum Teil erklären: In den Steckern befinden sich auf beiden Seiten viel Technik, mehrere kleine Chips kümmern sich um die Kalibrierung der Daten, um Rauscheffekte zu verhindern und so schnellere Datenverbindungen zu ermöglichen.

Ars Technica hat den Marketing-Manager des Herstellers Intersil befragt, der Chips für Thunderbolt-Kabel herstellt. Insgesamt befänden sich auf jeder Seite, also in jedem Stecker, insgesamt vier unabhängige Schaltkreise. Das erklärt nicht nur den Preis, sondern auch die Hitzeentwicklung in den Steckern.

Im Laufe des Jahres wolle Intersil die Zahl der Schaltkreise verringern, dank einer 40-Nanometer-Fertigung sollen die einzelnen Chips auch effizienter und günstiger werden. Als Nebeneffekt werde sich auch die Hitzeentwicklung der Kabel verringern. Bleibt zu hoffen, dass die Hersteller der Kabel die geringeren kosten auch an die Endkunden in Form von niedrigeren Preisen weitergeben werden.

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