Die GIGA-Top-Apps und -Gadgets 2011: Abstimmung läuft

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Ihr habt gesprochen – Ihr habt Eure Top-Apps und Gadgets des Jahres 2011 nominiert. Jetzt geht es ans Eingemachte, denn jetzt wählt Ihr Eure Favoriten an die Spitze. Welche App hat den Titel verdient, welches Zubehörteil ist das beste des Jahres? Stimmt ab und gewinnt mit etwas Glück einen Elgato Tivizen oder einen von vielen anderen Preisen!

Um Euch die Entscheidung etwas leichter zu machen, stellen wir erst einmal ein paar unserer persönlichen Top-Kandidaten des Jahres vor.

Mac-Apps

Katharina: Adobe Illustrator*
Ich liebe Vektoren. Exakte Kurven, die frei skalierbare Flächen begrenzen, sich miteinander zu neuen grafischen Gebilden kombinieren lassen. Und nur Illustrator bietet Verlaufsgitter, durch die fotorealistische Vektorgrafiken möglich sind.
Flavio: 1Password*
Ohne den Generator für „starke“ Passwörter wäre ich wohl längst einem Angriff auf alle meine Konten, gleich welcher Art, zum Opfer gefallen. Das Programm ermöglicht es allen, die zu faul sind für zig unterschiedliche Kennwörter, mithilfe eines Master-Kennworts alle Zugänge zu verwalten. Sogar in der Cloud, wenn einem das sicher genug ist. Adieu „abcde1234“, hallo „oE6{5″>vadBa5;n8o“.
Holger: Sparrow*
Als großer Google-Mail-Nutzer kann man sich der Web-Oberfläche nur schwer entziehen. Apple Mail mag für das gelegentliche Hin- und Hergeschreibe brauchbar sein, aber wenn man viele Mails bekommt, kommt man speziell um effektive Tastenkürzel für nahezu jeden Befehl nicht herum. Genau diese bietet Sparrow und sie sind genau dieselben wie bei Google Mail im Web. Hinzu kommen nette Features wie Dropbox-Integration und eine Minimal-Ansicht des Posteingangs im Twitter-Stil.
Sebastian: Pages*
Vor ein paar Jahren war Microsoft Office ein Graus, viele Grafiken in großen Dokumenten schaffte die Software einfach nicht. Für meine Diplomarbeit versuchte ich es deshalb mit Pages. Werk gelungen, und somit arbeite ich noch heute mit der Apple-Anwendung.
Sven: Mediathek für den Mac
Sämtliche Inhalte der öffentlichen rechtlichen Sender sind übersichtlich aufbereitet und können entweder meist sofort angeschaut (Quciktime, VLC) und gar heruntergeladen werden (Suchfunktion inklusive). Des Weiteren können Kanäle abonniert werden, so dass man keine Lieblingssendung verpasst. Hinzu kommt noch der Verzicht auf Flash.
Thomas: iA Writer*
Was bei Pages zu viel ist, ist bei TextEdit zu wenig. iA Writer bietet mir genügend Funktionen, um Texte und Konzepte zu erstellen. Außerdem bin ich dank der Software auf die Formatierungssprache Markdown aufmerksam geworden und möchte sie nicht mehr missen.

 

iPhone-Apps

Katharina: Navigon*
Mein ständiger Begleiter im Auto, den ich nicht mehr missen möchte. Auch in fremden Städten komme ich dank dieser App pünktlich und zielsicher an jeden gewünschten Ort. Selbst wenn ich die Anweisungen der sanften Navigon-Stimme missachte, zeigt mir der Plan umgehend eine Ersatzstrecke an.
Flavio: Words With Friends*
Von Beginn an mit enormem Suchtpotential ausgestattet, belegt diese App mehr Zeit meines Alltags als jede andere. Von „nützlich“ oder „praktisch“ kann hier keine Rede sein, aber es ist definitiv das Unterhaltsamste, was man mit dem iPhone anstellen kann. Nichts für Scrabble-Feinde.
Holger: Path*
Bereits vor gut einem Jahr gestartet, konnte sich das soziale Netzwerk damals nicht wirklich durchsetzen. Version 2.0 ist aber mittlerweile ganz hilfreich und für mich ein Mittelweg zwischen Twitter und Facebook, vielleicht das Beste beider Welten. Die Limitierung auf 150 Freunde lässt einen zweimal überlegen wen man hinzufügt. Wünschenswert wäre eine bessere Web-Unterstützung, denn aktuell gibt’s die App nur für iOS und Android.
Sebastian: Snapseed*
Die App für Fotobearbeitung legt ein etwas anderes Bedienkonzept an den Tag als die Konkurrenten. Ich halte es selbst auf dem kleinen iPhone-Display für sehr gelungen. Die Filter sind gut, die U-Point-Technologie exklusiv – Nik Software eben.
Sven: Aupeo!*
Nachdem last.fm nicht mehr kostenlos auf dem iPhone zu nutzen war/ist, erhält man mit Aupeo! einen relativ guten Musikdienst. Sind zwar nicht alle Künstler enthalten, für den gelegentlichen, persönlichen Radio-Genuss aber absolut in Ordnung. Kleiner “Negativpunkt”: Werbung kommt per Jingle aller drei, vier Songs – dafür dann aber kostenlos. Wer zahlt, verzichtet auf Werbung.
Thomas: Redshift – Astronomie*
Auf dem hochaufgelösten Bildschirm des iPhone 4S kommt der virtuelle Nachthimmel mit all seinen Sternen und Planeten gut zur Geltung. Im Außeneinsatz hilft die App, Himmelskörper und Sternbilder zu erkennen. Hält man sein iPhone in die jeweilige Richtung, ermittelt es mithilfe der Bewegungssensoren und des eingestellten Standorts den passenden Himmelsausschnitt.

 

iPad-Apps

Holger: Instapaper*
Hier einen interessanter Blog-Post auf iPhone entdeckt, dort einen spannenden Artikel per Mail erhalten und dann noch einen Link auf Twitter gefunden. Wer kennt das nicht? Meist findet man die interessantesten Texte zum ungünstigsten Zeitpunkt, will sie aber eben nicht vergessen und später lesen. Genau dann kommt bei mir Instapaper zum Einsatz. Viele Apps bieten direkte Unterstützung und wenn nicht, gibt’s immer noch das Bookmarklet.
Sebastian: iCabMobile*
Surfen ist ja immer noch eines der wichtigsten Anwendungsbereiche für das iPad. Mein Lieblingsbrowser ist iCabMobile – nicht nur, weil er schon länger als Safari Tabs bietet, sondern auch zahlreiche andere Funktionen (Vollbild, änderbare Browser-ID,….).
Thomas: GarageBand*
Die mobile iLife-App hat Apple zusammen mit dem iPad 2 vorgestellt. Auf meinem iPad der ersten Generation läuft GarageBand jedoch ebenfalls ohne längere Wartezeiten und vertreibt dank unzähliger Software-Instrumente auch die hartnäckigste Langeweile.

 

Mac-Zubehör

Sven: Twelve South MagicWand*
Auch wenn es die Kommentatoren bei meinem Testbericht teilweise anders sehen. Die kleine Leiste zur Verbindung von Wireless Keyboard und Magic Trackpad ist ungeheuer praktisch für den “Couch-Surfer”, schaut noch immer Apple-like aus und macht einen Stabilen Eindruck.

 

iOS-Zubehör

Holger: The Glif*
Irgendwann hatte ich mich daran gewöhnt, dass Smartphone mit einer Super Clamp am Stativ zu befestigen, um wirklich unverwackelte Bilder zu erreichen. Dank dem Glif ist dies nicht mehr nötig und muss so auch nur noch einige wenige Gramm mit rumtragen, wenn man sein Telefon am Stativ befestigen will. Auf der einen Seite die Stativplatte in den Glif geschraubt, auf der Anderen das iPhone 4/4S reingedrückt. Tada, sicherer halt auf dem Stativ! Tipp: der Glif+ kommt mit dem Serif genannten Zubehör, welches das iPhone noch sicherer festhält. Wer bereits einen Glif besitzt kann sich das neue Zubehörteil optional nachbestellen.
Sebastian: Elgato Tivizen*
So wird das iPad zum guten, kleinen, stromsparenden Fernseher. Voraussetzungen sind allerdings DVB-T-Empfang und im Heimmodus ein gutes WLAN. Fast kurios für diese “Unterwegs-Lösung”: Ich nutze Tivizen eigentlich nur zu Hause.
Thomas: Joby Gorillamobile Tripod*
Das iPhone 4S hat bei mir die Digitalkamera abgelöst. Zugegeben: Es handelte sich um ein 10-Megapixel-Gerät der unteren Preisklasse. “Out of the box” liefert Apples iPhone gute Ergebnisse und ist dank vieler Apps funktionell erweiterbar. Will man allerdings wackelfreie Bilder und Videos, ist ein Tripod beinahe unverzichtbar.

 

Unter allen Teilnehmern der Nominierung und/oder dieser Abstimmung verlosen wir diese fantastischen Preise:

  • 2. Preis:
     Ein Elgato EyeTV mobile, der DBV-T-Tuner fürs iPad 2 im Wert von 99,95 Euro (mit freundlicher Unterstützung von Cyberport*).
  • 1. Preis: Ein Elgato Tivizen, der mobiler TV-Empfänger für DVB-T im Wert von 129,95 Euro (mit freundlicher Unterstützung von Cyberport*).


 

 

 

Hinweis für Datenschutzbewusste: Wir speichern und verwenden Eure E-Mail-Adressenatürlich ausschließlich zur Abwicklung dieser Aktion (Nominierung und Wahl der Top-Apps und -Gadgets 2011 auf giga.de) und geben sie zu keinem Zeitpunkt an Dritte weiter. Unmittelbar nach der Durchführung der Aktion und der erfolgreichen Ermittlung der Gewinner unserer Verlosung löschen wir die erhaltenen Daten.

Wie üblich ist der Rechtsweg ausgeschlossen.

Nun dürft Ihr also, ohne weitere Umschweife, zur digitalen Wahlurne schreiten. Die Abstimmung läuft bis zum 31.12.2011 um 23:59 Uhr.

Weitere Themen: Apps


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