So kannst auch Du ein Blog erstellen - kostenlos!

Marco Kratzenberg

Wir lesen von und in tollen Blogs. Es gibt Mode-Blogger, Technik-Blogger. Musik-Blogger. Da denkt man sich vielleicht „Das kann ich auch“. Kann man auch. So kannst Du ein eigenes Blog kostenlos erstellen.

So kannst auch Du ein Blog erstellen - kostenlos!

Eines gleich vorab: das Blog, der Blog… beides geht. Geschichtlich korrekt ist allerdings DAS Blog. Blog ist eine Verkürzung des Wortes Weblog. Darin treffen sich das Web und das Log(buch). Auch der Duden erlaubt beides. Nennt es also, wie es Euch am besten gefällt und Ende!

Es gibt mehrere Möglichkeiten, kostenlos ein Blog zu erstellen. Prinzipiell kommt es immer darauf an, was man will und was man dafür in kauf nehmen möchte. Die Anbieter kostenlose Blog-Seiten finanzieren sich in der Regel über eingeblendete Werbung. Und auf die hat man nicht unbedingt Einfluss. Da könnte man schon mal auf ein Veganer-Blog mit Werbung für Salami stoßen. Kostenloses Blog bedeutet also nicht zwangsläufig, dass man nicht einen Preis dafür zahlt.

Natürlich gibt es auch die Option, die bei dem Kostenlos-Bloganbieter „freizukaufen“ und durch eine bezahlte Mitgliedschaft dafür zu sorgen, dass die eigene Seite werbefrei ist. Dann ist es aber nicht mehr kostenlos. In so einer Situation sollte man sich tatsächlich überlegen, eigenen Webspace zu mieten und dort mit kostenloser Software ein Blog zu erstellen. Die extrem leistungsfähige Software WordPress ist völlig gratis und kann auf billigem oder sogar völlig freiem Webspace WordPress installieren und erweitern. Das hat auch den Vorteil, dass man eigene Werbung einblenden und eigene Plugins installieren kann. Außerdem kann man das Design selbst festlegen. Gute WordPress-Themes gibt es ja genug - ebenfalls kostenlos!

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15 kostenlose Wordpress-Themes: Best of 2014.

Ein kostenloses Blog erstellen bei WordPress

Wenn man will, ist das kostenlose Erstellen eines Blogs eine Sache weniger Minuten. Das Finetuning kann dann ja folgen. Bei WordPress.com bekommen wir für unser Blog im kostenlosen Beginner-Konto 3 GB an Platz und als Adresse eine Subdomain. Also eine Adresse wie „MeinBlog.Wordpress.com“. Legt man 15 Euro an, dann kann das Blog auch unter einer eigenen Domain mit der Endung COM, NET oder ORG laufen. Für etwas über einen Euro im Monat bekommt man also ein eigenes Blog und eine Adresse wie MeinBlog.com.

Natürlich wird hier die bereits oben erwähnte Blog-Software WordPress genutzt, die man sich auch selbst auf einem eigenen Server einrichten kann, um dort ein Blog zu erstellen. Mehrere auswählbare Designs sind bei WordPress kostenlos. Für besonders schöne Themes wird wieder Geld fällig. Und wie schon erwähnt, blendet der Anbieter ab und zu Werbung in den Seiten ein. Die loszuwerden kostet 24 Euro im Jahr.

Doch wenn man sich mit alldem abfinden kann, dann kann man tatsächlich ein Blog erstellen, das kostenlos ist und kaum Beschränkungen unterliegt. Das Schreiben ist in diesem System sehr einfach. Ebenso der Bildupload. Eine Statistik gibt uns Auskunft über den Erfolg unseres Blogs. Verschiedene Tools, wie der sehr empfehlenswerte Windows Live Writer, bieten sich als Blog-Editor an. Damit können wir unsere Blogbeiträge schreiben, Bilder einfügen und verändern, verschiedene Formatierungen vornehmen und die Rechtschreibung prüfen, bevor alles mit einem Klick hochgeladen und veröffentlich wird.

Ein Blog erstellen auf eigenem Webspace - sogar kostenlos

Es gibt sie noch, die Anbieter von kostenlosem Webspace, der über PHP-Unterstützung und eine eigene MySQL-Datenbank verfügt. Ein gutes Beispiel ist das Angebot von PHP-Friends. Und genau diese Voraussetzungen müssen erfüllt sein, wenn man ein wirklich eigenes Blog kostenlos erstellen will. Dann nämlich besorgt man sich die Serversoftware WordPress, lädt sie per FTP hoch und installiert sie.

Der Vorteil dieser Vorgehensweise liegt in der Freiheit. Man kann sich dann nämlich alle Plugins und Themes installieren, die man brauchen kann. Das Design lässt sich vollständig anpassen und anstatt fremde Werbung einzublenden, kann man eigenen Werbeplatz verkaufen.

Sol lässt sich eine Blog-Software auch als Content Management System für eine eigene Webseite nutzen. Und die kann sogar kommerziell genutzt werden, weil keinerlei fremdbestimmte Einblendungen erfolgen. Und als Veganer bekommt man keine Wurstwerbung untergejubelt ;-)

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