AMD Radeon RX 480: Neue CrossFire-Benchmarks bestätigen extrem hohe Leistung

Peter Hryciuk 13

AMD hat mit der Radeon RX 480 wohl eine wirklich sehr leistungsstarke Grafikkarte gebaut, die im CrossFire-Verbund die Leistung der GeForce GTX 1080 erreicht und dabei deutlich weniger kostet. Die neu aufgetauchten Benchmarks bestätigen diese hohe Performance.

AMD Radeon RX 480: Neue CrossFire-Benchmarks bestätigen extrem hohe Leistung

AMD Radeon RX 480: CrossFire-Benchmarks geleakt

Die neue Polaris-Grafikkarte Radeon RX 480 von AMD wird die günstigste VR-Karte auf dem Markt und mit 8 GB Videospeicher nur 229 Dollar kosten. Bei solchen Preisen ist die Überlegung zum Kauf von zwei Grafikkarten gar nicht so weit hergeholt und könnte sich für anspruchsvolle Spieler deutlich mehr lohnen, als beispielsweise der Kauf nur einer GTX 1070 oder GTX 1080, die weit über 500 oder 700 Euro kosten. Im CrossFire-Verbund erreicht die günstige Grafikkarte nämlich die Leistung der GTX 1080. Das hatte AMD bei der Präsentation zwar versprochen, doch nun belegen Benchmarks diese Ankündigung. AMD muss also keine High-End-Karte anbieten, wenn man durch zwei günstigere Modelle die gleiche Leistung erreicht und sogar deutlich weniger zahlen muss.

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AMD Radeon RX 480 wird ziemlich warm

Etwas sorgen machen die Informationen zur Temperatur des Grafikchips. Die 3DMark-Benchmarks reizen die neue Polaris-Grafikkarte wohl bis ans Limit aus und sorgen dafür, dass die erste AMD Radeon RX 480 auf ganze 87 Grad ansteigt, während die zweite Karte auf 82 Grad kommt. Der Standardkühler gehört also nicht zu den Besten und da könnten die Partnergrafikkarten eventuell die bessere Alternative werden. Dort gibt es oft zwei oder sogar drei Lüfter, die dann nicht nur leiser und effektiver laufen, sondern auch eine bessere Übertaktung ermöglichen.

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AMD Radeon RX 480 als Geheimtipp?

Insgesamt könnte die AMD Radeon RX 480 somit ein kleiner Geheimtipp werden, wenn man viel Leistung für kleines Geld haben möchte. Selbst wenn man sich zunächst nur eine Karte kauft, kann man immer noch eine zweite Karte dazukaufen und so das Level einer GTX 1080 erreichen. Die Tests, die nächste Woche veröffentlicht werden, müssen aber noch zeigen, ob die geleakten Informationen stimmen. Am 29. Juni beginnt der Verkauf dann endlich und man kann sich selbst überzeugen.

Quelle: chiphell via videocardz

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