1.000 mal schneller: Südkorea investiert Milliarden in 5G-Netzausbau

Martin Malischek 16

Mit einem Smartphone fast 1 GByte an Daten pro Sekunde herunterzuladen, das hört sich doch ein wenig futuristisch an. Bis 2020 will Korea jedoch für seine Bürger das 5G-Netz auf die Beine stellen, dass dies bewältigen soll.

1.000 mal schneller: Südkorea investiert Milliarden in 5G-Netzausbau

Vor allem wirtschaftliche Aspekte sprechen für den Ausbau des 5G-Netzes, welches bis zu 800 MByte an Daten pro Sekunde auf ein Smartphone bringt. Deshalb investiert Südkorea 1,5 Milliarden US-Dollar in den Ausbau des 5G-Netzes. Eine erste Probephase soll 2017 erfolgen, 2020 soll dieses dann für jeden verfügbar sein. China möchte ebenfalls bis 2020 ein funktionierendes 5G-Netz anbieten können.

„Wir haben unsere Wirtschaft durch die Einführung von 2G in den 90ern, 3G in den 2000ern und der 4G-Technologie im Jahr 2010 zu neuer Stärke verholfen“, so das Ministerium für Wissenschaft von Südkorea.

Geschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s sind schon unwahrscheinlich schnell, teilweise haben wir schon heute unterwegs eine schnellere Internetverbindung als am heimischen Rechner. Dennoch stellt der nächste Meilenstein das 5G-Netz dar. So könnte man unterwegs einen Film in wenigen Sekunden auf das Smartphone herunterladen oder in wenigen Tagen das komplette Internet.

Darüber hinaus wurde angekündigt, dass das Netz stabil genug sein soll, um es bei Geschwindigkeiten um die 500 Stundenkilometer immer noch nutzen zu können. Dies wäre beispielsweise bei den Hochgeschwindigkeitsstrecken in Südkorea nützlich. Mit dem geplanten 5G-Netz wären auch mobile Services in Ultra-HD dank der Geschwindigkeit kein Problem.

Südkorea investiert in Ausbau des 5G-Netzes: Wie sieht es mit Europa aus?

Auch in Europa stehen Planungen für ein 5G-Netz. So sollen 50 Millionen Euro Forschungsgelder für die Entwicklung des High Speed-Netzes investiert werden. Ebenfalls steht hier der Termin des Jahres 2020, auf eine flächendeckende Abdeckung mit diesem Netz ist jedoch nicht zu hoffen.

Quelle: t3n
Bild via shutterstock

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