Android: Virus aus Studienprojekt

Martin Malischek 7

Als französische Studenten an einer Universität AndroRAT entwickeln, konnten sie wohl kaum ahnen, welche Schäden der Trojaner anrichten wird. Der zur Veranschaulichung veröffentlichte (und mittlerweile wieder gelöschte) Code des Toolkits infizierte bereits mehrere hundert Geräte und spionierte so Bilder und Kontaktdaten aus.

Android: Virus aus Studienprojekt

Ein Smartphone könnte man jemandem, der noch nie von so einer Gerätschaft gehört hat, als Mini-Computer erklären. Und genauso wie die großen Rechner sollte man auch sein Smartphone mit einer Anti-Virensoftware schützen. Diese warnt vor Apps, die zu viele Rechte in Anspruch nimmt oder gar das Smartphone ausspioniert.

Im Juli 2013 schlugen eben diese schützende Apps Alarm. Grund: Der AndroRAT Binder. Dieser installiert sich, sobald er seinen Weg auf das Smartphone eines unachtsamen Nutzers gefunden hat. Vor allem erschreckend ist, wie einfach auch unerfahrene Nutzer mit diesem Geräte infizieren und somit private Daten auslesen können .

Klar schützt die standardmäßig aktivierte Sichereitseinstellung von Android vor der Installation von nicht autorisierten Apps a, doch in Zeiten, in denen immer mehr Geräte gerootet werden und damit auch beispielsweise diese Option zum Nutzen deaktiviert werden muss, hat Schadsoftware leichtes Spiel.

In einem Video sieht man, wie erschreckend einfach es ist, sich einen Virus auf ein Smartphone zu schleusen. Kostenfreie Antiviren-Apps wie beispielsweise von AVG, Bitdefender und Co. stellen einen dringend notwendigen Schutz dar und sollten daher auch auf jedem Smartphone laufen. Links hierzu findet ihr am Ende des Artikels.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden.

Antivirus & Sicherheit Lookout
Entwickler:
McAfee LLC
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Bitdefender Antivirus Free
Entwickler: Bitdefender
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Foto via shutterstock

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