Nexus One: Erhält Ice Cream Sandwich dank CyanogenMod-Team

Daniel Kuhn

Kurz nachdem Google Android 4.0 „Ice Cream Sandwich“ offiziell vorgestellt hat, hagelte es die Fragen, welche Geräte denn entsprechende Updates erhalten werden. Google hatte eine gute und eine schlechte Nachricht für die Besitzer der bisherigen Nexus-Geräte: Während das Nexus S ein offizielles Update erhalten wird, sieht es für das Nexus One nicht gut aus – zumindest auf offiziellem Weg. Aber zum Glück gibt es ja die fleißigen CyanogenMod-Entwickler, die bereits an einer Portierung arbeiten.

Nexus One: Erhält Ice Cream Sandwich dank CyanogenMod-Team

Das Nexus One ist noch nicht einmal volle zwei Jahre alt und schon wird es von Google quasi in Rente geschickt: Es sei zu alt, zu schwach und zu langsam für die neueste Android-Version – so zumindest Mountain View. Die Enttäuschung unter den Besitzern des Android-Klassikers ist zu Recht groß, aber glücklicherweise auch unnötig. Denn was wäre Android ohne die Entwickler-Community? Diese ist nämlich anderer Meinung als Google und portiert derzeit Android 4.0 auf das erste Nexus-Smartphone.

Allen voran programmiert wie so oft das CyanogenMod-Team, das derzeit fleißig an Portierungen für alle gängigen Geräte arbeitet – unter anderem auch für das totgesagte Nexus One. Das Custom ROM für das Nexus One befindet sich noch in der Alpha-Phase und ist dementsprechend alles andere als alltagstauglich, aber wie üblich ist es nur eine Frage der Zeit, bis die noch bestehenden Probleme behoben sind.

Das größte Manko ist neben der Kamera und einigen anderen Kleinigkeiten derzeit die Hardwarebeschleunigung: Die Modifikation läuft zwar, wie im folgenden Video zu sehen ist, allerdings ruckelt und lagt es teilweise doch gewaltig. Hier ist also, wie bei fast allen ICS-ROMs noch ein bisschen Geduld und etwas Feinarbeit gefragt.

xda-developers [via androidcommunity.com]

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