Cymera - Kamera-App mit vielen kreativen Funktionen

Andre Reinhardt 2

Kamera-Anwendungen gibt’s wie Sand am Meer. Aus der Masse dann ein vernünftiges Programm herauszufischen ist nicht so einfach. Cymera klang für mich vielversprechend, aufgrund der vielen gestalterischen Möglichkeiten und der Bildbearbeitungsfunktion. Also machte ich mich mit App und Handy auf Foto-Tour.

Das größte Manko an Cymera ist leider die Bildauflösung. Diese liegt bei maximal 1024×768 Bildpunkten. Das ist nicht gerade viel und bis das nicht behoben ist, taugt Cymera folglich nur für MMS oder soziale Netzwerke. Das ist extrem schade – denn das Programm hat viel Potential. Es macht Spaß mit den unterschiedlichen Effekten zu experimentieren. Wir hätten da beispielsweise eine Fischaugen-Funktion, eine Möglichkeit, eine Bilderserie auf einem Foto festzuhalten oder aber auch sehr komplexe Spieleren mit den unscharfen Hintergründen.

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So gibt es einen Filter, der einen bestimmten vom Nutzer gewählten Bereich scharf stellt und den Rest des Bildes unscharf lässt. Das kennt man zum Beispiel von Makro-Aufnahmen oder auch Portraits, wo das Hauptmotiv hervorgehoben wird. Man kann einen beliebig verschiebbaren und skalierbaren Kreis oder eine ebenso einstellbare Linie für diesen Effekt verwenden. Im auswählten Bereich ist dann alles scharf, der Rest ist unscharf. Das macht viel Spaß und fordert die Kreativität.

Ebenfalls gefallen haben mir die einblendbaren Gitterlienen. Bei meiner Nikon D5000 Spiegelreflex-Kamera ist das ein wichtiges Utensil, mit dem man besser erkennen kann, ob die Kamera gerade gehalten wird. Diese Option sollte ruhig öfters in Kamera-Anwendungen Verwendung finden. Das Programm fokussiert schnell und sicher, mittels Touch oder mit dedizierter Taste, falls vorhanden. Zoomen kann man mittels der Lautstärke-Wippe. Die Bildbearbeitungsfunktion ist äußerst umfangreich ausgefallen.

Neben dem obligatorischen Zuschneiden und Rotieren gibt es noch Einstellungen für Helligkeit, Kontrast, Sättigung und Schärfe. Verschiedene Foto-Filter und Licht-Effekte gibt es ebenfalls. Zum Ausschmücken des Fotos dienen diverse Rahmen, Gesichts-Grafiken wie Nase, Mund und Cliparts. Teilen kann man die Ergebnisse über soziale Netzwerke wie Twitter oder Facebook. Damit aber nicht genug. Die von Android 4.0 bekannten Morph-Funktionen der Kamera-App sind auch hier verwendbar, zumindest in einer ähnlichen Form.

GPS-Daten lassen sich in den Einstellungen einschalten und auch Updates kann man direkt in der App aufrufen. Mit 16 MB ist das Programm allerdings sehr groß ausgefallen. Mein persönlicher Eindruck ist positiv – die Sache mit der Auflösung muss aber dringend geändert werden. Außerdem wären Einstellungen wie ISO oder Komprimierungsrate eine nette Ergänzung.  Hier haben wir übrigens noch mehr Kamera-Apps ausprobiert.

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