Ein grüner Bildschirm, hektische Midi-Sounds und herunterfallende Klötze in verschiedene Formen. Hier werden Erinnerungen wach! Meine erste Begegnung mit Tetris fand Anno 1989 mit dem ersten GameBoy statt.

Das Spielprinzip könnte simpler kaum sein, doch gleichzeitig, ihr wisst es, macht das Knobeln süchtig und wird stets fordernder. Die Klone dieses Kult-Spieles kann man kaum noch aufzählen. Manche sind gelungen, anderer weniger. Es gibt sehr kreative Games, die sich der bekannten Spielmechanik bedienen und sie mit frischen Ideen aufpeppen. Solch ein Programm ist Doptrix.

Dieses Spiel erinnert zwar sehr von der Aufmachung her an Nintendos Kult-Titel, macht jedoch eine Menge anders. Bei Doptrix fallen keine Klötze hinunter, man muss die Bausteine nach oben schieben. Die Spielfläche ist in zwei Hälften geteilt. Im oberen Abschnitt sieht man alle schon eingefügten Klötze. Unten drunter erscheinen neue Formen, die passend eingesetzt werden wollen.

Hierfür kann man das Spielfeld um die eigene Achse drehen und auch von links nach rechts invertieren. Dadurch ergeben sich viele Möglichkeiten und Steine die nicht zu passen schienen erhalten plötzlich einen neuen Verwendungszweck. Man muss in sämtliche Richtungen denken, was einer gewissen Umstellung bedarf. Man hat sich aber rasch ins neue Spielprinzip eingewöhnt.

Das Feld muss so gedreht werden, wie man es für den aktuellen Baustein haben möchte und schiebt diesen dann in die Lücke. Ziel ist es wie beim Urahnen Linienpaare zu bilden. Diese lösen sich dann wie gewohnt auf und man bekommt Punkte. Doch diese „Classic“Art ist nicht der einzige Spielmodus, den Doptrix bietet. Im Modus „Alternative“ kann man die Klötzchen nicht verschieben. Dafür gibt es aber auch mehr, als die von Tetris bekannten Formen, damit man auch kleinere Lücken füllen kann.

Diese Variante ist durchaus fordernd und erfordert eine andere Denkweise. Der dritte Modus nennt sich „Puzzle“. Hierbei sind schon im oberen Spielfeld Steine zu erkennen. Man erhält nun 4 Bausteine, mit denen man aus den existierenden Kötzchen Linienpaare bilden kann, um sie aufzulösen. Das ist durchaus knifflig aber ebenfalls eine interessante Spielvariante. Beim Sound gab es bei mir jedoch ein Problem, denn ich konnte keine Musik oder Soundeffekte hören.

Man kann aus verschiedenen Hintergründen wählen und auch die Steuerung lässt sich anpassen. Das Spiel kann mit oder ohne Bewegung gesteuert werden. Mir persönlich liegt eine reine Touch-Kontrolle mehr. Doptrix ist kostenlos und werbefrei, es gibt jedoch In-App-Käufe. Zusätzliche Level und Spielflächen kann man im Programm selbst erwerben. Diese kosten jeweils 99 Cent, wer alle Inhalte haben möchte, zahlt also insgesamt knapp 4 Euro.

Dies ist aber nicht zwingend notwendig, Doptrix bietet von Haus aus schon viel Zeitvertreib. Mir hat das Spiel jedenfalls ziemlich gut gefallen. Schaut es euch am besten einmal selbst an.

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