Phablets: mehr als 20 Millionen Einheiten in 2013 ausgeliefert!

Johannes Kneussel 5

Die Frage über Sinn oder Unsinn von Phablets ist nicht leicht zu beantworten. Während viele Nutzer über die riesigen Smartphones lästern, finden andere die Größe genau richtig. Zumindest bei den Verkaufszahlen ist die Sache ziemlich klar: 20 Millionen Geräte wurden in 2013 verkauft - damit dürften Phablets nicht so schnell vom Markt verschwinden.

Phablets: mehr als 20 Millionen Einheiten in 2013 ausgeliefert!

Hat jemand von euch den Begriff Phablet noch nicht gehört? Damit ist eine Mischung aus Smartphone und Tablet gemeint, die in der Displaygröße irgendwo dazwischen liegt. Für die Datenerhebung wurden Geräte, die ein 5,6 Zoll-Display oder größer besitzen, zu den Phablets gezählt. Für viele Nutzer, so stellen wir immer wieder fest, ist diese Größe ein absolutes No-Go. Andere hingegen finden sie ideal. Diese haben jetzt auch mit dem Füßen abgestimmt: Immerhin 20 Millionen Phablets wurden in 2013 ausgeliefert.

Von diesen 20 Millionen gehen ganze fünf Millionen auf das Konto des Samsung Galaxy Note III - und das in einer Woche! Das heißt, die Zahl von 20 Millionen dürfte noch wesentlich höher sein, wenn Samsung das Galaxy Note III früher in 2013 veröffentlicht hätte. Zur Erinnerung: Es wurde in 2013 im Oktober flächendeckend verfügbar, im September wurde es vorgestellt.

Über 120 Millionen ausgelieferte Phablets in 2018

Neben dem Galaxy Note III gehörten auch Geräte wie das HTC One Max, das Oppo N1 und das LG G Flex zu den Phablets. Insgesamt soll die Zahl der ausglelieferten Geräte in 2018 auf über 120 Millionen gestiegen sein - Phablets werden also nicht so schnell verschwinden.

Die Displaygröße von mobilen Geräten scheint immer größer und größer zu werden. Eine gute Entwicklung? Oder sollte das jedem selbst überlassen sein? Sehen wir bald ein Phablet von Apple? Was denkt ihr?

Im September letzten Jahres haben wir übrigens eine Umfrage zu perfekten Displaygröße in mobilen Geräten gemacht, schaut sie euch doch noch mal an.

Quelle: Juniper Research, via Android Authority

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