Studie belegt: Smartphone-Spiele werden vor allem gespielt, um Wartezeit totzuschlagen

Tuan Le 6

Wieso spielt der Mensch Spiele? Das ist eine schwierige Frage, die schon große Denker in der Philosophie und die Verhaltensforschung beschäftigt hat. Dagegen ist die Frage, warum wir Spiele auf unseren Smartphones spielen, dank einer neuen Studie ziemlich eindeutig beantwortet worden.

Studie belegt: Smartphone-Spiele werden vor allem gespielt, um Wartezeit totzuschlagen

Auch wenn nicht jeder tagtäglich Spiele am PC oder an der Konsole spielt, so sind Videospiele zumindest in Form von Apps – sei es nun auf Android, iOS, Windows 10 Mobile oder anderen mobilen Betriebssystemen – aus dem Alltag vieler Menschen kaum noch wegzudenken. Fast jeder spielt hin und und wieder auch mobile Games auf seinem Smartphone und dank einer breiten Auswahl an verschiedenen Genres und Konzepten ist sowohl für den Gelegenheits-Zocker als auch den Hardcore-Gamer das richtige Spiel dabei.

Aber wie viele Leute zocken tatsächlich intensiv und bevorzugt auf dem Smartphone? In Zeiten, in denen immer mehr Geld für mobile Apps ausgegeben wird, könnte man meinen: eine ganze Menge. Eine Studie des Marktforschungs-Instituts EEDAR, basierend auf dem für mobile Apps häufig herangezogenen Daten von Flurry Analytics, hat bezüglich der Gründe, weshalb Smartphone-Nutzer mobile Games zocken, sehr interessante Erkenntnisse zutage gefördert.

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Obwohl zum Beispiel Smartphones von vielen Nutzern vorrangig zur Kommunikation mit anderen Menschen verwendet werden, ist weder die Interaktion mit anderen Mitspielern (12 Prozent) noch der Wettbewerb mit ihnen (16 Prozent) ein ausschlaggebender Grund für die Nutzung mobiler Games. Stattdessen werden Smartphone-Spiele wenig überraschend vor allen Dingen aus einem Grund gespielt: um Zeit totzuschlagen. 57 Prozent der befragten Nutzer zocken auf dem Smartphone, um sich von anderen Aktivitäten zu erholen, auf Platz 2 steht der Entspannungsfaktor mit 66 Prozent. Ganz oben mit 74 Prozent steht jedoch der Zeitvertreib beim Warten – auf den nächsten Bus, den Zug oder in der Arztpraxis zum Beispiel.

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Android-Versionen: Das Google-Betriebssystem.

Ist das ein Grund für den Erfolg von Free2play?

Im Grunde genommen ist das keine sonderlich überraschende Erkenntnis, doch gerade App-Entwickler sollten die Statistik im Hinterkopf behalten, wenn sie ein neues Spiel konzipieren. Es ist nicht verwunderlich, dass jemand, der lediglich Zeit totschlagen möchte, kaum dazu bereit ist, für ein ihm unbekanntes mobiles Game direkt mehrere Euro hinzublättern. Das Free2play-Prinzip jedoch, verbunden mit einem einfachen Spielkonzept für Gelegenheits-Zocker, scheint dagegen auch wirtschaftlich betrachtet viel mehr Sinn zu machen als die Investition in Premium-Games.

Quelle: EEDER via Gamasutra

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