Mit Callthrough könnt ihr das klassische Call-by-Call umgehen und auch günstig telefonieren, wenn ihr keinen Anschluss bei der Telekom habt oder ihr mit eurem Smartphone unter Android oder iOS Geld sparen wollt. Callthrough ist dazu eine gute Option, wenn ihr günstig ins Ausland telefonieren wollt.

Callthrough bedeutet wortwörtlich „Durchwahl“. Dabei wählt ihr euch über eine spezielle Rufnummer in den Telefoncomputer eines Anbieters ein. Danach gebt ihr die Nummer ein, die ihr anrufen wollt und könnt mächtig sparen.

Callthrough – so funktioniert’s

Per Callthrough führt ihr einzelne Telefonate über einen anderen Anbieter. Callthrough ist dabei eine Alternative zum Call-by-Call und wird dann eingesetzt, wenn ebenjenes nicht verfügbar ist. Dies ist der Fall, wenn ihr mit dem Handy telefonieren wollt, oder der Anschluss, den ihr nutzt, kein Telekom-Anschluss ist. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten der Bezahlung. Entweder habt ihr eine Prepaid-Karte mit einem festgelegten Guthaben eines Callthrough-Anbieters. Oder ihr zahlt per Postpaid-Abrechnung, die von einigen Anbietern zur Verfügung gestellt wird.

Die Bezahlarten von Callthrough im Überblick

Für die Postpaid-Variante müsst ihr euch weder irgendwo anmelden, noch Guthaben aufladen. Vielmehr werden die Kosten über eine kostenpflichtige Rufnummer gedeckt. Dabei handelt es sich häufig um kostenpflichtige 0180-Nummern, die ihr für die Einwahl nutzt. Dabei werden euch die Kosten einfach auf den Festnetzanschluss oder euer Handy angerechnet und tauchen am Monatsende in eurer Rechnung auf.
Bei der Prepaid-Variante müsst ihr erst einmal Guthaben für euren Anruf kaufen. Das funktioniert zum einem mit sogenannten Calling Cards, die ihr in Geschäften erstehen könnt oder über den Webshop eines Callthrough-Anbieters. Wenn ihr das Prepaid-Verfahren nutzt, wählt ihr euch in der Regel über eine kostenlose 0800-Nummer oder eine deutsche Festnetznummer ein. Gerade bei letzterem haben Flatrate-Nutzer einen weiteren Vorteil, denn sie sparen sich die normalen Festnetzgebühren. Abgerechnet wird dabei entweder über eine personalisierte PIN oder über ein Anmeldeverfahren, dass, je nach Anbieter, vor dem Telefonat gemacht werden muss.

Gefahr durch Kostenfallen – Wie sicher ist das Callthrough-Verfahren?

Wer Geld sparen will, sollte auch bei Callthrough im Netz nach den günstigsten und besten Anbietern recherchieren. Am besten ist es, wenn der favorisierte Anbieter auch eine Tarifgarantie anbietet. Das bedeutet, dass er garantiert, die Preise für ein Gespräch innerhalb eines festen Zeitraums nicht zu erhöhen. Schaltet der Anbieter vor dem Gespräch sogar eine verbindliche Tarifansage, ist das ein weiteres positives Zeichen. Vorsicht gilt auch für die Anbieter der Prepaid-Karten. Auch hier sollte Vorsicht walten: Bevor ihr eine Guthaben-Karte kauft, stellt sicher:

  • Dass das Guthaben einen bestimmten, definierten Zeitraum gültig ist.
  • Wie hoch die Abrechnungstaktung ist.
  • Zu welchem Zeitpunkt die Zahlung beginnt: Bei Einwahl oder wenn der Angerufene abnimmt?
  • Ob es eine „Admin-Gebühr“ gibt. Diese zieht euch pro Tag einen bestimmten Betrag ab, selbst wenn ihr nicht telefoniert.

Das sind ein paar der beliebtesten Anbieter für Callthrough:

Wenn ihr auf all das achtet, könnt ihr in Zukunft auch mit dem Handy oder aus einer Telefonzelle (sofern ihr noch eine findet) günstig telefonieren.