Mit Anki Overdrive erreichten Spielzeug-Rennbahnen ein neues Level: Das Spiel, dass das Prinzip der bekannten Carrera-Bahnen aufgreift und mit neuster Technologie verbindet, erschien im Oktober 2015 und avancierte schnell zum Verkaufsschlager. Nun kündigen die Entwickler ein erstes umfassendes Hardware-Update an – wir durften die neuen Supertrucks ausprobieren und wissen, ob und was sie taugen.

 

Anki Overdrive

Facts 

Im Video erklären wir, was Anki Overdrive ist:

Anki Overdrive im Überblick und die neuen Supertrucks

Habt ihr früher auch tagelang mit eurer Carrera-Bahn gespielt? Anki Overdrive kommt zwar nicht von den Machern der bekannten Autorennbahn, greift das Prinzip aber gekonnt auf und ergänzt es durch eine Smartphone-App und künstliche Intelligenzen. Das heißt, eure Mini-Autos sind nicht mehr auf Slots angewiesen, sondern wissen durch in die frei kombinierbaren Streckenteilen eingebaute Reflektoren immer, wo genau sie sich momentan befinden und wo sie hin müssen. Anki ist also die Carrera-Bahn 2.0.

Anki Overdrive App: So funktioniert's

Im Spiel habt ihr überdies die Möglichkeit, eure Mitspieler wie in Mario Kart mit Spezialattacken anzugreifen: Drückt ihr an der richtigen Stelle auf Angriff, blinkt euer kleines Gefährt wild auf und mit etwas Glück und Timing fliegt euer Gegenspieler schon in der nächsten Kurve aus der Bahn. Und mit den neuen Supertrucks Freewheel und X52 wird in Kürze noch mehr Action ins Spiel kommen.

Wir von GIGA durften die neuen Fahrzeuge schon vor dem Marktstart ausprobieren – und obwohl wir hierzulande mit LKW oftmals eher langsam rollende Hindernisse auf der Autobahn assoziieren, hat das im Spiel erstaunlich viel Spaß gemacht. Nicht zuletzt wegen der neuen Waffen, die die beiden Supertrucks mit sich bringen: Der Freewheel kann mit seiner Waffe Gravity Gap andere Supercars für gewisse Zeit deaktivieren und hinter sich herziehen, X52 kann mit Pulse Ram andere Fahrzeuge von der Strecke fegen. Zwar beschleunigen die beiden Trucks aufgrund ihrer Größe recht langsam und kippen bei Brücken bei zu viel Speed auch mal ganz ohne Fremdeinwirkung um, können dafür aber auch mehr Angriffe wegstecken und sind auf der Strecke somit dominanter als die Supercars.

Das Design der beiden Trucks stammt von Harald Belker, der schon die futuristischen Fahrzeuge in Tron: Legacy entworfen hat. Und das sieht man den beiden neuen Fahrzeugen deutlich an, sehen sie doch weitaus dynamischer und ansprechender aus als die Lastwagen, die wir von unseren heimischen Straßen gewohnt sind.

Mit den beiden Supertrucks bekommt ihr außerdem ein neuer Spielmodus geboten: In Takeover startet ihr mit euren Supercars, der Supertruck fährt dabei KI-gesteuert ebenfalls auf der Strecke. Euer Ziel ist es, den Truck mit gezielten Angriffen zu übernehmen und dann damit euren Mitspielern so viel Schaden wie möglich zuzufügen. Aber Vorsicht: Diese können euch den Truck streitig machen und dann wiederum euch angreifen.

Eine weitere Neuerung ist schon seit März 2016 verfügbar: Mit dem kostenlosen Modifier-Update könnt ihr die Anki-Overdrive-App ganz an eure eigenen Vorstellungen anpassen.

Hier könnt ihr das Anki Overdrive Starter Kit bestellen

Leider ist Anki Overdrive aufgrund der enthaltenen Technik und der Software nicht gerade billig. Wollt ihr mit dem Anki Overdrive Starter Kit einsteigen, müsst ihr dafür stolze 169 Euro bezahlen, alle weiteren Supercars schlagen nochmals mit 59 Euro zu Buche. Die Supertrucks sind mit 69,99 Euro zwar 10 Euro teuer, bringen dafür aber auch den neuen Modus Takeover mit sich. Erhältlich sind diese ab dem 3. Oktober 2016.

Habt ihr Anki Overdrive schon einmal ausprobiert? Was haltet ihr vom Spielprinzip? Und werdet ihr euch auch einen der Supertrucks kaufen?

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