Abstürze, fehlende Infos und Bugs: Apple klärt über App-Ablehnungen auf

Julien Bremer 6

In der Vergangenheit zeigte sich Apple recht verschlossen, was die Gründe für eine Ablehnung aus dem App Store betraf. Nun lockerte das Unternehmen seine Strategie ein wenig auf und veröffentlichte eine Sonderseite über die Ursachen der Ablehnung.

Abstürze, fehlende Infos und Bugs: Apple klärt über App-Ablehnungen auf

Zwar hat Apple Richtlinien, an die sich Entwickler halten müssen, damit die Apps im App Store veröffentlicht werden. Doch in Einzelfällen war nicht immer klar, warum ein Programm von Apple nicht genehmigt wurde oder nachträglich aus dem Store entfernt wurde. Mit einer eigens eingerichteten Seite will das Unternehmen für etwas mehr Klarheit sorgen.

Zwar geht Apple auch hier nicht ins Detail, nennt aber immerhin die häufigsten Ursachen für eine Ablehnung und geht auf gröbere Fehler näher ein. Einer davon sind Bugs und Abstürze. Ist eine App davon betroffen, wird sie nicht in den App Store zugelassen. Außerdem müssen die Beschreibungen und die Screenshots genügend Informationen über die Anwendung bieten. Auch auf den Mehrwert einer App achtet das Unternehmen. Bietet das Programm nicht genügend Funktionalität oder interessante Inhalte, wird es ebenfalls nicht zugelassen.

App Store Ursachen für Ablehnung

Abschließend listet Apple die häufigsten Gründe für Ablehnungen vom 22. August bis zum 28. August auf. Demnach sind fehlende Informationen mit 14 Prozent der häufigste Grund dafür gewesen, dass eine Anwendung nicht im App Store erscheint. Bei acht Prozent der abgelehnten Apps lautete die Ursache: Zu viele Abstürze und Bugs. Den dritten Platz teilen sich mit sechs Prozent zwei Probleme: Verstoß gegen die Richtlinien und keine kreative und gut durchdachte Benutzeroberfläche. 42 Prozent der Ursachen werden unter „weitere Gründe“ zusammengefasst. Laut Apple liegt der Anteil der einzelnen Probleme aber unter zwei Prozent.

Apple achtet ziemlich genau darauf, welche Anwendungen in den App Store kommen und welche nicht. Warum das für den Nutzer gut ist, habe ich kürzlich im Vergleich mit dem Windows Store erklärt.

via apfelpage

 

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