App Store: Apple kündigt Entwicklern auf der Krim wegen Handelsembargo

Florian Matthey 10

Die Ukraine-Krise hat auch Auswirkungen auf Download-Portale wie den App Store: Apple hat Entwicklern mit einer Adresse auf der Krim mitgeteilt, dass sie aufgrund des jüngsten Handelsembargo gegen die Halbinsel keine Apps mehr im App Store anbieten können.

App Store: Apple kündigt Entwicklern auf der Krim wegen Handelsembargo

Im Dezember hatten die USA, Kanada und Europa als weitere Wirtschaftssanktion gegen Russland ein Handelsembargo gegen die Krim beschlossen. Amerikanische, kanadische und EU-Bürger dürfen seitdem nicht mehr auf der Halbinsel investieren, auch Im- und Exporte in und aus der Krim sind verboten - was auch IT-Produkte betrifft.

Apple hatte daher keine andere Wahl, als die Vereinbarungen mit Entwicklern auf der Krim aufzukündigen. Am Wochenende hat das Unternehmen E-Mails an alle registrierten Entwickler versandt, die eine Adresse auf der Krim angegeben haben. Apple beruft sich in dieser auf den entsprechenden Beschluss der Europäischen Kommission und die Exekutivorder 13685 des US-Präsidenten. Auf der Halbinsel lebende Entwickler haben daher keine Möglichkeit mehr, Apps über den App Store anzubieten.

Betroffene Entwickler dürften das Embargo aber umgehen können, wenn sie eine Adresse außerhalb der Krim - also beispielsweise in der Ukraine oder in Russland - angeben können. Welche Apps im Einzelnen betroffen sind - und ob zu diesen auch hierzulande beliebte Apps gehören - ist noch nicht bekannt.

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