App Store: Apple muss Rückgabe von Apps in Südkorea vereinfachen

Florian Matthey

Koreanische Kartellbehörden haben sich für einen besseren Verbraucherschutz durch Betreiber von App-Download-Portalen eingesetzt. Sowohl Google als auch Apple werden in ihren Stores die Rückgabe von Apps vereinfachen müssen - wobei Apple solche Regeln auch international umsetzen könnte.

Die südkoreanischen Kartellbehörden haben Apple und Google neben anderen Store-Betreiber angewiesen, Verbrauchern in Zukunft effektivere Möglichkeiten zu bieten, einmal gekaufte Apps wieder zurückzugeben. Google werde für Google Play einen Erstattungsmechanismus installieren, Apple werde seine Kunden demnächst über Änderungen der Benutzungsbestimmungen informieren.

Die Entscheidung der Behörde betrifft natürlich unmittelbar nur Südkorea selbst, zumindest Apple denkt laut Korea Herald aber darüber nach, die Rücknahmebestimmungen auch international anzupassen. Bisher müssen Kunden des App Store den Apple-Support kontaktieren, wenn sie eine App zurückgeben möchten; die Store-Mitarbeiter treffen dann eine Einzelfallentscheidung über die Möglichkeit der Rückgabe.

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Denkbar wäre eine Möglichkeit, über die App-Store-Benutzeroberfläche selbst eine Rückgabe einer App innerhalb einer bestimmten Frist zu ermöglichen, wobei Apple dann auch Maßnahmen vorsehen müsste, eine bereits installierte App unbrauchbar zu machen. In Taiwan muss Apple seit 2011 ein 7-Tage-Rückgaberecht anbieten; bisher verbietet Apple als Schutzmaßnahme gegen Missbrauch nach einer Rückgabe lediglich eine Neuinstallation sowie eine Installation von Updates.

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