Apps mit denen Geld transferiert werden konnte, standen häufig auf Apples Abschussliste für den Store. Nun hat das Unternehmen seine Richtlinien geändert und klargestellt, Software mit virtueller Währung zu genehmigen, wenn sie rechtmäßig sind.

Egal ob Flattr oder Bitcoin: Apps, die diese Dienste unterstützt bzw. angeboten haben, waren Apples Mitarbeitern oftmals ein Dorn im Auge. Häufig wurden diese aus dem App Store gelöscht oder mussten verändert werden. Das Problem: Apple hat sich in seinen Richtlinien für den App Store nur unzureichend dazu geäußert, wie mit solchen Anwendungen verfahren werden soll.

In den neuen Richtlinien hat der Konzern nun erstmals dazu Stellung bezogen und erlaubt fortan Apps, die virtuelle Währungen unterstützen und Transaktionen damit anbieten. Die Bedingung dafür ist, dass die Software in den angeboten Märkten nicht gegen geltendes Recht verstößt.

11.17:
Apps may facilitate transmission of approved virtual currencies provided that they do so in compliance with all state and federal laws for the territories in which the app functions.

Die Bitcoin-Apps Blockchain und Coinbase sind beispielsweise vor wenigen Monaten aus dem Apple Store geflogen. Eine weitere Anwendung, Gliph, blieb nur unter Bedingung drinnen, keine Bitcoin-Transaktionen mehr zu ermöglichen.

Bitcoin selbst hat in den vergangenen Wochen und Monaten aufgrund der Machenschaften um die Handelsplattform Mt.Gox einen herben Vertrauensverlust hinnehmen müssen. Ob die Änderung für diese Währung eine bedeutende Rolle spielt bleibt abzuwarten. Aber grundsätzlich ist dieser Schritt ein positives Signal, damit Entwickler wissen woran sie sind, wenn sie virtuelle Währungen in ihre Software einbinden wollen.