iOS-Spiele: Geschickte Werbung nützt Entwicklern und Spielern

Julien Bremer 2

Das Spielenetzwerk WildTangent hat in Zusammenarbeit mit IHS Technology eine Umfrage unter 500 iOS-Nutzern zum Thema Spiele durchgeführt. Die meisten der Befragten bevorzugen werbefinanzierte Apps vor Freemium-Games und kostenpflichtigen Spielen.

iOS-Spiele: Geschickte Werbung nützt Entwicklern und Spielern

Die Studie kommt zum Ergebnis, dass insgesamt 70 Prozent der Nutzer werbefinanzierte Spiele bevorzugen, die kostenlos im App Store erhältlich sind. 16 Prozent favorisieren das Modell der Freemium-Spiele. Das bedeutet, dass die App an sich gratis ist, es aber die Möglichkeit gibt, in der Anwendung einzelne Items und Fähigkeiten dazu zu kaufen. Nur 14 Prozent der Befragten setzen auf kostenpflichtige Apps, die dafür in der Regel ganz ohne Werbung auskommen.

Ein Grund für die Beliebtheit der kostenlosen Spiele ist neben der allgemeinen, nennen wir es Sparsamkeit, der Fakt, dass Apple keine Demo-Versionen im App Store erlaubt. Dadurch weiß der User oftmals nicht so recht, was ihn mit dem Kauf erwartet. Die werbefinanzierten Spiele können hingegen ohne Kosten und „Risiken“ heruntergeladen und bei Missfallen wieder gelöscht werden.

Ein weiterer Punkt, der für die Werbung sprechen könnte, ist ein Belohnungssystem, das in mehreren Spielen angewendet wird. Die Nutzer können sich Werbung in der App anschauen und werden dafür mit Items oder ähnlichen Boni belohnt, die sonst kostenpflichtig wären. 87 Prozent der Befragten haben im letzen Monat eine solche Belohnung durch Werbung erhalten. 66 Prozent sprach sich sogar dafür aus, mehr Belohnungen durch Werbung in die Spiele einzubauen.

Wird die Werbung geschickt mit den Bedürfnissen des Spielers verknüpft (wie. z.B. ein Belohnungssystem), ist das für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation. Der Spieler kann neue Elemente freischalten und die Entwickler können erhöhte Werbeeinnahmen verzeichnen.

Insgesamt kommen lediglich 15 Prozent der Umsätze der Spiele-Apps durch kostenpflichtige Anwendungen zustande. Der Großteil wird durch Werbung generiert.

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