Wenn Entwickler den Abonnenten unterschiedliche Preise bieten können

Florian Matthey 1

Apple hat Entwicklern Tools zur Verfügung gestellt, die die Kommunikation mit Benutzern erleichtert. Die Tools betreffen Reaktionen auf App-Store-Bewertungen sowie Einblendungen in der App bezüglich Abo-Optionen.

Wenn Entwickler den Abonnenten unterschiedliche Preise bieten können

Schon seit Anfang des Jahres ist es Entwicklern möglich, auf Bewertungen im App Store zu antworten. Das ist vor allem dann wichtig, wenn Entwickler der Meinung sind, dass eine Kritik ungerechtfertigt ist und sie dementsprechend etwas klarstellen wollen. Bisher konnten aber nur Accounts, die in Apples App-Store-Backend iTunes Connect, Admin-Rechte haben, auf Rezensionen antworten. Jetzt ist es auch Customer-Support-Accounts möglich, in diesem Bereich zu interagieren; Entwickler können diese Aufgabe also ihren Support-Teams überlassen.

Neu sind außerdem weitere Tools, mit denen Entwickler ihre Kunden bezüglich Abonnements kontaktieren können – über Einblendungen direkt in der App. Entwickler können zunächst nachverfolgen, ob Kunden sich beispielsweise für automatische Abo-Verlängerungen und für welche Preisstufe entschieden haben. Im Anschluss können die Entwickler bestimmten Benutzern dann App-Einblendungen zukommen lassen. Wenn also ein Benutzer beispielsweise ein Abonnement abbestellt, können Entwickler festlegen, dass er eine Einblendung erhält, die ihn vielleicht zu einem erneuten Abonnement bewegt.

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Auch ist es möglich, Abonnenten so vorab zu informieren, dass eine Preiserhöhung ansteht. Die Entwickler sehen dann, wie Benutzer darauf reagieren – wie viele also beispielsweise als Reaktion das Abonnement abbestellen und wie viele sich für eine günstigere Variante entscheiden. Diejenigen, die abbestellen, können Entwickler dann auch auf günstigere Angebote hinweisen, um eine Abbestellung möglicherweise noch zu vermeiden. Auch soll es Einblendungen für den Fall geben, dass eine Abbuchung nicht funktioniert hat – inklusive der Möglichkeit, über einen „Nochmal versuchen“-Button gleich einen weiteren Vorgang zu starten.

Allgemein ist davon auszugehen, dass die Möglichkeiten der Entwickler hier insoweit beschränkt sind, dass sie nicht dazu übergehen können, Benutzer mit „Spam“ zu belästigen – Apple ist hier bekanntlich eher zurückhaltend. Eine direktere Kommunikation zwischen Entwicklern und Benutzern als solche kann sicherlich für beide Seiten Vorteile haben.

Quelle: Apple via AppleInsider; AppleInsider

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