APPoint: Ein Punkt, sie alle zu binden ...

Sven Kloevekorn 8

Android inklusive der durch die Hardwarehersteller angepassten Versionen wird zwar immer benutzerfreundlicher, das heißt aber nicht, dass sich die Bedienung durch clevere Apps nicht noch komfortabler gestalten ließe. Ein Beispiel dafür ist das brandneue APPoint des Entwicklers Mario Ostwald, das in bemerkenswerter Schlichtheit daherkommt und eigentlich nichts anderes tut, als der Android-Oberfläche einen stets sichtbaren Punkt hinzuzufügen, hinter dem sich häufig genutzte Apps verbergen.

APPoint: Ein Punkt, sie alle zu binden ...

Mario Ostwald ist dem einen oder anderen vielleicht als Anbieter der App LEDBlinker bekannt, mit der sich die Benachrichtigungs-LED von Smartphones komfortabel steuern und sogar durch eine Software-LED ersetzen lässt und die bis heute mit viel Einsatz gepflegt wird. Mit seinem neuen Projekt APPoint hat Mario zwar keine völlig neue Idee umgesetzt, ist seinem Anspruch an eine möglichst simpel gehaltene Bedienung aber erneut gerecht geworden.

Apps nehmen unter Android ja bekanntlich den gesamten Bildschirm in Beschlag. Hat man nun eine App im Vordergrund geöffnet und will mit möglichst wenig Verrenkungen eine andere öffnen, muss man standardmäßig zunächst auf den Homebutton drücken und dann gegebenenfalls zu dem Startbildschirm navigieren, auf dem die App verlinkt ist. Genau diesen Umweg will APPoint dem Nutzer ersparen: Es erzeugt dazu einen permanenten Punkt, der sich auf dem Bildschirm verschieben lässt und immer im Vordergrund an derselben Stelle angezeigt wird. Berührt man den Punkt, öffnet sich mit einer netten Animation ein kleines Fenster, in dem man besonders häufig genutzte Apps in den beiden Kategorien Favoriten und Games ablegen kann.

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Wenn der Punkt mal stört, etwa bei einem Spiel, wird er einfach über eine längere Berührung ausgeblendet und dann bei Bedarf über die Einstellungen von APPoint wieder eingeblendet. Apropos Einstellungen: Diese werden aus dem Fenster mit den verlinkten Apps heraus aufgerufen, wo sich über das Plus-Zeichen auch neue Apps hinzufügen lassen, und bieten die Möglichkeit, Größe, Transparenz und Farbe des Punktes zu verändern. Hintergrundfarbe und –größe des App-Fensters können ebenfalls angepasst werden. Hier kann man auch festlegen, ob sich APPoint in der Benachrichtigungsleiste verewigen darf und ob dort eine Meldung angezeigt werden soll, wenn man den Punkt zeitweise ausblendet, um die App danach wieder im schnellen Zugriff zu haben.

Nach einigen Stunden der Benutzung sagen wir: Klein aber fein. Mithilfe von APPoint kann man auf Dauer viel Zeit sparen, was besonders dann gilt, wenn man Apps in Benutzung hat, die man im Laufe des Tages immer und immer wieder aufruft. Die Gratisversion von APPoint blendet Werbung ein und ist auf vier Apps, die aus der Anwendung heraus gestartet werden können, begrenzt. Die Vollversion ohne derartige Limitierungen gibt es für 99 Cent im Play Store.

Download: APPoint Lite (kostenlos)

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Download: APPoint (99 Cent)

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