Fitnessprogramme im Test

Sebastian Trepesch

Runtastic Results

Runtastic Results bietet ein sehr personalisiertes Programm: Zu Beginn absolviert man einen Leistungstest, auf dessen Basis die einzelnen Workouts berechnet werden. Mindestens drei Workouts von ca. 20 bis 45 Minuten sind in dem 12-wöchigen Programm mit zunehmendem Niveau zu meistern. Sie sind herausfordernd, aber (meist) zu bewältigen. Dann startet das Programm von neuem, auf höherem Level natürlich …

Die einzelnen Übungen werden in Videos sehr gut erklärt, die Wiederholungen in den Workouts macht man aber zum Timer. Nicht alle Einheiten im Programm sind mietshaustauglich. Insgesamt ähnelt Runtastic Results in vielen Punkten Freeletics, ist aber ansprechender umgesetzt.

Runtastic Results Workout App
Entwickler: runtastic
Preis: Kostenlos

  • runtastic-results-redaktionstipp
    Runtastic Results: Herausforderndes, auf den einzelnen Nutzer zugeschnittenes Programm. Hier muss man den Hintern zusammenkneifen – wer durchhält, wird definitiv fit.
  • Anspruch: mittel bis sehr schwer
  • Empfehlung für: Nutzer, die sich ernsthaft reinhängen wollen, um fit(ter) zu werden.
  • Wertung: Programm sehr empfehlenswert, Apps gut umgesetzt
  • Notwendige Geräte: Fitnessmatte
  • Apps: iPhone, iPad, Apple Watch, Apple TV
  • Preis: Abo, z.B. 6 Monate 35,99 Euro
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9 Tipps, wie du Gaming mit Fitness kombinieren kannst.

Freeletics

Freeletics bietet Workouts mit 5 bis 30 Minuten, der Trainingsplan startet schon mit 2 Tagen. Dank einer Leistungseinstufung wird das Level auf den Nutzer persönlich zugeschnitten und ist ähnlich wie Runtastic Results herausfordernd. Kürzlich haben die Entwickler künstliche Intelligenz implementiert, die von Verhalten, Fähigkeiten und Präferenzen der großen Nutzerbasis lernen und Mikrooptimierungen vornehmen soll. Die Trainingspläne sollen damit noch besser werden.  

Allerdings fühlt man sich in der App hin und wieder etwas alleine gelassen – vor allem beim Aufwärmen. Die Workouts zum Timer sind in sich zudem eintöniger als bei Runtastic, Erklärungen nicht so schnell aufrufbar. Für Neulinge ist die App-Struktur teilweise etwas unübersichtlich oder gar irreführend. iPad-App nur im Hochformat – für das Aufstellen unflexibel. Stammnutzer loben die Community.

Freeletics - Workout & Fitness
Entwickler: Freeletics GmbH
Preis: Kostenlos

  • Einordnung: Freeletics bietet ein anspruchsvolles, personalisiertes Programm.
  • Anspruch: mittel bis sehr schwer
  • Empfehlung für: Nutzer, die sich ernsthaft reinhängen wollen, um fit(ter) zu werden.
  • Wertung: Gutes, personalisiertes Training; hat uns allerdings noch nicht so überzeugt wie Runtastic Results.
  • Notwendige Geräte: Fitnessmatte
  • Apps: iPhone, iPad, Apple Watch
  • Preis: Abo, z.B. 6 Monate 59,99 Euro

Gymondo

Mit Gymondo kommt der Fitness-Kurs ähnlich wie bei Telegym ins Wohnzimmer: Das Konzept basiert auf Videos, zu denen man vor iPad oder Apple TV nach Anweisung eines Trainers mitsportelt. Ein Workout kann 10 Minuten dauern, aber auch 30 Minuten. Verschiedene Schwerpunkte und Schwierigkeiten für Traingingspläne und Einzelworkouts sind verfügbar, bis hin zu einem Beginnerkurs und Yoga.

Mit den durchgängigen Videos kann Gymondo die Intensität nicht so gut auf den Nutzer abstimmen wie Runtastic oder Freeletics. Die Motivation ist dafür hoch, man bleibt am Ball und startet auch mal einen kurzen Termin, selbst wenn man für herausforderndes Workout keine Zeit oder Lust hat. Ein umfangreiches Rahmenprogramm rundet das Angebot ab.

Gymondo
Entwickler: Gymondo
Preis: Kostenlos

  • gymondo-redaktionstipp
    Einordnung: Gymondo bringt kurze und längere Fitnesskurse und -Einzelstunden mit motivierenden Videos ins Wohnzimmer.
  • Anspruch: leicht bis schwer
  • Empfehlung für: Sportler und Normalos, die zwischendrin ein moderates oder anstrengendes Workout möchten.
  • Wertung: sehr empfehlenswert, Apps gut umgesetzt
  • Notwendige Geräte: Fitnessmatte
  • Apps: iPhone, iPad, Apple TV
  • Preis: Abo, z.B. 6 Monate 44,99 Euro ()

Fazit zu Fitness-Apps für iPhone und iPad

Es gibt viele ganz unterschiedliche Fitness-Apps für iOS, da sollte für jeden etwas dabei sein. Die Preise sind allerdings sehr unterschiedlich – die am besten umgesetzten, umfangreichsten und personalisiertesten Anwendungen sind auch die teuersten, hier fällt ein Abo an. Besonders positiv aufgefallen sind uns Gymondo (auch für „Normalos“ geeignet) und Runtastic Results (hier bedarf es gehobenerer Motivation, um durchzuhalten).

Wer es langsam angehen möchte, probiert es erst mal mit 7-Minuten-Training, siehe Seite 1 dieses Artikels. Eine Einheit vor dem Frühstück, und den Tag mit Yoga mit Gotta Joga beenden ist schon ein guter Anfang für den Bewegungsmuffel. Steigern kann man sich dann noch gratis mit dem Nike Training Club oder Gymondo.

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