Sonic & Sega All-Stars Racing: Fun-Racer fährt in den Play Store ein

Lukas Funk 9

Sonic & Sega All-Stars Racing ist Segas Pendant zu Nintendos beliebter Mario Kart-Serie. Während der schnellste Igel der Welt auf herkömmlichen Konsolen und Rechnern schon zum zweiten Mal im Kart seine Runden dreht, findet der erste Teil des Sega Superstars-Racers nun seinen Weg in den Google Play Store.

Sonic & Sega All-Stars Racing: Fun-Racer fährt in den Play Store ein

Nintendo lässt seine beliebten Charaktere schon seit über 20 Jahren regelmäßig im Kartfahren gegeneinander antreten und erfand damit sozusagen das Genre der Fun-Racer — Konkurrent Sega legt erst seit einigen Jahren nach und veröffentlichte im Rahmen der Sega Superstars-Serie mittlerweile schon zwei Rennspiele namens Sonic & Sega All-Stars Racing. Nachdem diese bislang nur für Konsolen und PCs verfügbar waren, wurde nun zumindest Teil 1 auch für Android umgesetzt.

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Nach altbekannter Manier heizen diverse Sega-Charaktere, unter anderem natürlich Sonic, Shadow und Tails, aber auch AiAi (Super Monkey Ball), Ulala (Space Chanel 5) oder Ryo (Shenmue) in ihren jeweils individuellen Gefährten über verschlungene, mit Fallen gespickte Strecken, um als Erste ins Ziel zu gelangen. Reichen die Fahrkünste hierzu nicht aus, stehen Power-Ups wie Turbos und Raketen zur Verfügung, um den Mittbewerbern ein Schnippchen zu schlagen.

Neben Einzelrennen und Turnieren darf jeder Charakter auf ihn abgestimmte Missionsrennen fahren, außerdem stehen ein lokaler und ein Online-Multiplayer-Modus zur Verfügung. Sehr löblich ist die Integration von Google Play Games für die Verwaltung von Achievements. Die Steuerung erfolgt wie bei vielen Rennspielen durch Neigen des Gerätes, für Bremse, Drift und Power-Ups werden Buttons eingeblendet.

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Grafisch weiß Sonic & Sega All-Stars Racing seines Alters wegen leider weniger zu überzeugen, trotz der stattlichen Größe von 451 MB, die das Game auf dem Smartphone oder Tablet belegt: Zwar wurden die Spielfiguren und ihre Fahrzeuge mit viel Liebe zum Detail entworfen – auch die Fahrphysik ist jeweils individuell –, doch wirkt die Streckenumgebung weithin wie eine flache Kulisse. Auch ihr Aufbau ist teils etwas verworren, was besonders anfänglich zu Frust führt.

Für Fans des Sega-Universums lohnt sich ein Blick dennoch, zumal das Game mit 1,82 Euro nicht allzu teuer ist. Wer bereit ist, mehr zu investieren, kann seinem Fahrerglück zusätzlich mit In-App-Purchases nachhelfen.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden.

[via Android Police]

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