Apple hat offenbar damit begonnen, Applikationen mit dem Namenszusatz „Flappy“ den Zugang zum App Store zu verweigern. Entwickler dürfen sich laut Apple nicht am Erfolg anderer Apps bereichern.

 

Flappy Bird

Facts 

Flappy Bird-Entwickler Dong Nguyen hat seine Applikation Flappy Bird vor einer Woche aus dem App Store entfernt. Der Rummel um seine App mit Suchtpotential wurde ihm zu viel. Er halte es nicht mehr aus, schrieb er damals auf Twitter.

Zahlreiche Kopien tummeln sich seitdem unter den meist geladenen Applikationen und versprechen einen Flappy Bird-Ersatz. Auch im deutschen App Store befindet sich derzeit ein Klon, Splashy Fish.

Manche davon tragen sogar das Wort „Flappy“ im Namen, tauchen also bei einer Suche nach „Flappy Bird“ anstelle der verschwundenen Applikation auf. Wie TechCrunch berichtet, lehnte Apple nun erste Applikationen ab, die den Zusatz „Flappy“ tragen. Obwohl sich die Original-Applikation nicht mehr im App Store befindet, heißt es in Apples Statement, dass der Name der eingerichten Applikation auf den Erfolg einer anderen, populären Applikation aufbaut.

Für bestehende „Flappy“-Applikationen müssen sich Entwickler nun neue Namen ausdenken. Aus Flappy Bee wurde kurzerhand Jumpy Bee. Kurzzeitig sah es so aus, als ob bereits zugelassene Applikationen von Apples Schritten nicht betroffen wären.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden.

Für seinen Play Store lässt Google ebenfalls keine Flappy Bird-Kopien mehr zu.

Der Anwender musste bei Flappy Bird einen Vogel durch einen Hindernis-Parcours steuern. Beim Berühren des Displays verpasste man dem Vogel etwas Auftrieb - bestenfalls aber nur so viel, dass er nicht am nächsten Hindernis an der Decke hängen bleibet. Abstürzen sollte er allerdings auch nicht. Was einfach klingt, entpuppte sich für viele Anwender schnell als Spiel mit Sucht-Faktor. Hohe Punktzahlen waren nur schwer zu erreichen, die Steuerung des Pixel-Vogel erwies sich mitunter als unberechenbar.