Floatify: Benachrichtigungen à la Android L mit vielen Einstellungsmöglichkeiten

Andreas Floemer 1

Seit Google einen Vorgeschmack auf Android L gegeben hat, liegen Apps im Trend, die dessen so genannten Heads Up-Notifications nachbilden. Die neue App Floatify gesellt sich zu den beiden bekannten Lösungen Apps Heads Up-Notifications und NotifierPro, glänzt aber vor allem durch umfangreiche Individualisierungsmöglichkeiten. Wir haben uns die App angesehen.

Floatify: Benachrichtigungen à la Android L mit vielen Einstellungsmöglichkeiten

Floatify stammt vom deutschen XDA-Entwickler Jawomo, der in der Dev-Szene bereits mit seiner App SideControl allerhand Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnte. Bei seiner ersten Anwendung handelt es sich um einen Side-Bar-Launcher, der in den vergangenen Monaten um viele praktische Funktionen erweitert wurde. Wie auch SideControl glänzt Floatify durch allerhand durchdachte Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten – Nutzer der Anwendung können eingehende Benachrichtigungen den eigenen Vorstellungen entsprechend anpassen und auswählen wann, wie und wo sie eingeblendet werden.

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Mit der App können sich wie bei den den bereits erwähnten Anwendungen Heads Up-Notifications und NotifierPro ankommende Nachrichten in einer kleinen halb durchsichtigen Popup-Karte auf dem Display einblenden lassen – hat man gleich mehrere Benachrichtigungen, werden sie in einem Karten-Stapel angezeigt. Die per Floatify angezeigten Karten sind genaus interaktiv wie normale Benachrichtigungen: Sie lassen sich öffnen, erweitern oder einfach ausblenden. Wie auch unter Android L hat man die Option, sich Benachrichtigungen auf dem Lockscreen einblenden zu lassen.

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Doch das ist bei weitem nicht alles, denn der Nutzer hat die Möglichkeit eine Sperrleiste für Anwendungen anzulegen, in denen keine Benachrichtigungen angezeigt werden sollen – in Games oder Videos wären sie mit Sicherheit auch störend. Verlässt man die entsprechende Anwendung, erhält der Nutzer sogleich einen Blick auf alle Nachrichten, die er/sie erhalten hat, während jene App geöffnet war. Darüber hinaus kann man in den Floatify-Einstellungen auswählen, welche Anwendung überhaupt Benachrichtigungen senden darf. Hier sei bemerkt, dass man in der kostenlosen Version lediglich fünf Apps hinzufügen kann, während es in der kostenpflichtigen Variante, die mit schlanken 1,29 Euro zu Buche schlägt, keine Begrenzungen gibt.

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Außer dem Anlegen einer Blacklist besteht die Möglichkeit, neben dem Aussehen der Benachrichtigungen, auch Position, Hintergrundfarbe, Opazität, Öffnungsgeschwindigkeit, Farben und Größe der Titel und Nachrichtentexte anzupassen. Damit aber nicht genug, denn die App unterstützt auch die gängigsten Launcher wie ADW, Nova, Go und viele weitere sowie Icon Packs. Man kann bei Floatify praktisch aus dem Vollen schöpfen und sich die Benachrichtigungen so gestalten, wie man sie sich wünscht.

Floatify funktioniert wie es soll, die Animationen sind allesamt flüssig, die Einstellungsoptionen umfassend, aber „erschlagen“ den Nutzer nicht. Falls sie einem auf den ersten Blick doch zuviel des Guten sind, sollte man sich die gut gemachte Einführung in aller Ruhe zu Gemüte führen. Alternativ sind aber auch die beiden weniger individualisierbaren Lösungen Heads Up-Notifications und NotifierPro nicht zu verachten.

Floatify Sperrbildschirm
Preis: Kostenlos
Floatify Pro Unlocker
Entwickler:
KewlApps
Preis: 2,49 €

Quelle: Floatify @XDA-Developers [XDA-Developers-Blog]

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