Apple hat Updates für seine Musikproduktions-Apps GarageBand für iOS und Logic Pro X für macOS veröffentlicht. GarageBand enthält jetzt das eine Touch-Variante des Instruments Alchemy, während Logic Pro X nun die Touch Bar des MacBook Pro unterstützt.

 

GarageBand: das Musikstudio für Mac, iPad und iPhone

Facts 

GarageBand für iOS enthält Alchemy-Instrument

Die iOS-Version 2.2 von GarageBand enthält jetzt das Touch-Instrument Alchemy. Alchemy, schon länger ein Bestandteil von Logic Pro X, enthält über 150 Synth-Patches. Über den Touchscreen-Regler „Transform Pad“ lässt sich der Sound jedes einzelnen dieser Patches umwandeln und optimieren.

Außerdem gibt es eine neu gestaltete Sound-Übersicht, um Touch-Instrumente und Patches schneller zu finden, eine neue Audio-Recorder-Funktion, neue Mischeffekte, die Unterstützung von Effekten anderer Anbieter in Form von Audio-Unit-Erweiterungen, eine Multi-Take-Funktion fürs mehrfache Aufnehmen einzelner Songabschnitte sowie einiges mehr.

Mindestvoraussetzung für GarageBand ist iOS 10.2. Alchemy gibt es nur für leistungsfähigere Geräte – iPhone 6 oder neuer, iPad Pro, iPad Air 2 und iPad mini 4. GarageBand kostet 4,99 Euro; wer seit 2013 ein iOS-Gerät gekauft hat, erhält die App aber kostenlos.

GarageBand

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Entwickler: Apple

Logic Pro X endlich mit Touch-Bar-Unterstützung

Über die neue Version 10.3 von Logic Pro X können sich vor allem Besitzer der neuen Modelle des MacBook Pro freuen: Erstmals unterstützt die Software die Touch Bar. Apple hatte bereits im November letzten Jahres angekündigt, dass die Touch-Bar-Unterstützung Anfang 2017 folgen würde; das Versprechen hat das Unternehmen also gehalten.

Die Touch Bar kann unter anderem eine Timeline anzeigen, die einen schnellen Überblick über das ganze Projekt liefert und eine Navigation durch Streichen mit dem Finger ermöglicht. Außerdem gibt es die Option, über die Touch Bar „Smart Controls“ einzelner Spuren zum präzisen Einstellen des Sounds von Instrumenten und Effekten zu verwenden. Die Touch Bar kann sogar virtuelle Klaviertasten und Schlagzeugpads anzeigen. Hinzu kommen anpassbare Tastaturbefehle für die OLED-Leiste.

Außerdem hat Apple die Benutzeroberfläche für den „Hauptbildschirm“ verbessert, die Audioproduktion-Funktionen optimiert und weitere kleinere Funktionen hinzugefügt. Unter anderem ist es möglich, über die Option „auf GarageBand teilen“ neue Spuren von Logic-Projekten über iCloud einem iPhone oder iPad zur Verfügung zu stellen.

Logic Pro ist für 199,99 Euro im Mac App Store erhältlich. Mindestvoraussetzung ist ein Mac mit 64-Bit-Prozessor und macOS 10.11.

Logic Pro

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Entwickler: Apple

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