Tipp für GarageBand am iPhone X: Grimassen schneiden für ko(s)mische Klänge

Sebastian Trepesch

Eine pfiffige Idee: In der neusten Version von GarageBand kann man Gesichtserkennung zur Klangveränderung einsetzen. Doch auch wer kein iPhone X besitzt, kommt auf seine Kosten.

GarageBand ist eine Musiksoftware von Apple, die Besitzer von iOS-Geräten kostenlos auf ihr Gerät laden können. Im Video zeige ich, wie die Gesichtserkennung Face ID des iPhone X Klänge verändert:

GarageBand am iPhone X: Grimassen schneiden für ko(s)mische Klänge.

Klänge in GarageBand wählen und verändern

Face ID verwendet man also mit den Synthesizer-Klängen – für Gitarren oder Orgeln gibt es aktuell keinen Einsatz. In einem geöffneten Projekt tippt man oben links auf die drei Kästen, um das Instrument zu ändern. Anschließend wählt man im Bereich Keyboard den Alchemy-Synth.

Zum gewünschten Klang kommt man links über den Pfeil. Hier auf das aktuelle Instrument klicken, um die Liste zu öffnen.

Face ID aktiviert man, indem man auf den Gesichts-Button tippt. Die Kamera orientiert sich lediglich am offenen und geschlossenen Mund und einigen Zwischenstufen, die bei manchen Klängen aber nicht immer einfach zu treffen sind. Da hat Apple also Potential, noch mehr Emotionen einzusetzen.

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Face ID: Geht’s noch?!

Weitere Klangeinstellungen in GarageBand

Natürlich lassen sich die integrierten Klänge auch ohne Grimassen anpassen. Wer kein iPhone X besitzt, kann für Sound-Veränderungen die Neigen-Funktion bei den Synthesizern nutzen. Sie bieten nicht identische, aber ähnliche Klanganpassungen wie Face ID. Je nach Instrument werden die Frequenzen, Tempo oder Hall verändert.

Dauerhafte Änderungen bekommt man über den Regler-Button. Hier kann man EQ, Kompressor und Hall anpassen. Über Plug-Ins & EQ lassen sich integrierte Effekte (Flanger, Chorus, Stimmwandler etc.) sowie AU-Plug-Ins anbinden.

GarageBand
Entwickler: Apple
Preis: Kostenlos

GarageBand steht für iPhone und iPad kostenlos im App Store. Die App dient als Instrument, aber auch kleines Musikstudio mit Mehrspuraufnahme. Mit „smarten“ Instrumenten kann man selbst dann ein paar Harmonien erzeugen, selbst wenn man kein geübter Musiker ist.

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