Google+ Fotos wird zum 1. August eingestellt

Tuan Le 2

„Auf Wiedersehen Google+ Fotos, Hallo Google Fotos!“ - zusammen mit diesen Worten haben die Entwickler von Google+ offiziell bekannt gegeben, dass der integrierte Fotodienst ab dem  1. August eingestellt wird. Platz macht dieser für den separaten Google Fotos-Dienst, der schon vor einiger Zeit vorgestellt worden ist.

Google+ Fotos wird zum 1. August eingestellt

Im Grunde genommen war es bereits zum Release von Google Fotos im Mai klar, dass die im sozialen Netzwerk Google+ integrierte Fotofunktion nicht langfristig als parallele Lösung bestehen bleiben würde. Nun hat Google den Sack endgültig zugemacht und verkündet, dass Google+ Fotos ab dem 1. August nach und nach eingestellt wird, zuerst auf Android und im Verlaufe der Zeit dann auch in der Webversion sowie unter iOS. Bereits jetzt wird der Nutzer in der Google+ App darauf hingewiesen, die neue Fotos-Applikation zur Verwaltung von Bildern herunterzuladen, ab August dürfte dies obligatorisch werden.

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Anders als beim Facebook Messenger, der eine ähnliche Geschichte durchlaufen hat, dürfte bei der Abkopplung von Fotos kaum jemand der alten Lösung hinterhertrauern. Google Fotos als eigenständiger Dienst wirkt erheblich strukturierter und übersichtlicher als die in der Google+ Applikation eingepferchte Lösung. Beim Wechsel auf Google Fotos gilt es im Grunde genommen nicht viel zu beachten, sämtliche gespeicherten Fotos und Videos sollten weiterhin erhalten bleiben. Wer sich dennoch vehement weigert, Google Fotos zu verwenden - etwa aufgrund von datenschutzrechtlichen Bedenken - kann unter der URL https://photos.google.com/ sämtliche gespeicherten Fotos mit Google Takeout exportieren und die Verwendung des Dienstes im Anschluss komplett einstellen.

Anil Sabharwal, Chef von Google+, stellte im Nachgang zur Ankündigung noch klar, dass man weiterhin Fotos auf Google+ einsehen, posten, teilen und +1en kann. Die technische Basis wird allerdings auf Google Fotos umschwenken, damit das Team parallele Strukturen in der Entwicklung und Verwirrung beim Nutzer vermeidet und sich ganz auf das neue Produkt konzentrieren kann.


Quelle: Google+ via The Verge

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