Google Now: Verlauf der Sprachsuche ist aufschlussreich und gruselig zugleich [Tipp]

Martin Malischek 10

Der Suchmaschinenriese Google speichert nicht nur die eingegebenen Suchanfragen, sondern auch die mit dem Android-Gerät bei Google Now getätigten Audio-Eingaben. Diese hält der Internetriese nicht unter Verschluss, sondern gibt jedem Nutzer die Möglichkeit nachzuhören, nach was er gesucht hat.

Um sich etwas zu gruseln -- oder um herauszufinden, was man vor mehreren Monaten gesucht hat, empfiehlt sich ein Blick in die Google Audiohistorie. Um dort etwas finden zu können ist die Nutzung der Google-Sprachsuche mit dem Smartphone, also Google Now, natürlich Voraussetzung.

Google zeichnet Sprach- und Audioaktivitäten zur Verbesserung der Stimmerkennung auf

google-sprachverlauf

Standorte, Suchen und mehr: Was hat Google von mir gespeichert?*

Über diesen Link gelangt man in die Sprachhistorie und kann so herausfinden, was man wann gesucht hat -- Audioclips mit Sprachbefehlen und -Suchen inklusive. Google zeichnet die Sprachsuchen natürlich nicht ohne Grund auf. Das Unternehmen erklärt:

„Mithilfe der Sprach- & Audioaktivitäten kann Ihre Stimme besser erkannt und die Spracherkennungsfunktion optimiert werden, indem Ihre Sprach- und Audioeingaben in Ihrem Konto gespeichert werden ‒ z. B. wenn Sie „Ok Google“ bei einer Sprachsuche sagen.“

Falls die Mitschneidewut des Internetriesen doch etwas zu viel ist, kann Google Now hier ein Maulkorb verpasst werden. Mithilfe eines Klicks auf „pausieren“ beendet man die Aufzeichnung der Google Now-Anfragen. Der Internetriese archiviert übrigens nicht nur Sprachsuchen, sondern auch besuchte Orte und den allgemeinen Suchverlauf. Weitere Informationen zu den von Google gespeicherten Daten werden in diesem Artikel erläutert.

via reddit

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