Google bastelte an Anstecknadel-Kommunikator im Star Trek-Stil

Oliver Janko 1

„Beam mich rauf, Google!“ - In den heiligen Hallen von Google wurde in den vergangenen Monaten und Jahren an einer Art Kommunikator, bekannt aus Star Trek, geforscht. Das bestätigte nun Amit Singhal, Softwareentwickler bei Google, in einem Interview mit dem Time Magazine. Das Projekt wurde mittlerweile allerdings wieder auf Eis gelegt.

Google bastelte an Anstecknadel-Kommunikator im Star Trek-Stil

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Google immer wieder an Hardware schraubt, die es letztendlich nicht in den Handel schafft. Vor allem an smarter Kleidung wird fleißig geforscht, wie Amit Singhal nun bestätigte - und auch gleich ein Beispiel nannte: So bastelten die Herrschaften von Google einen Kommunikator – ein kleines Gadget, dass einfach an die Kleidung geheftet werden kann - und fortan den Befehlen des Nutzers lauscht. Berührt der Träger die Touch-Oberfläche des Kommunikators, können einfach Suchanfragen an das Gadget gestellt werden. Über einen verbauten Lautsprecher oder Kopfhörer werden die Fragen und Befehle dann beantwortet. Die Idee dahinter: Die Kommunikation mit Google Now sollte so erleichtert werden, es sollte nicht mehr notwendig sein, ständig das Smartphone zu zücken, um mit dem virtuellen Sprachassistenten sprechen zu können. Der Communicator wird einfach per Bluetooth mit einem Smartphone gekoppelt, wodurch Personen auch direkt über den Anstecker miteinander sprechen können.

„Ich wollte immer so einen Anstecker“, erklärt Singhal. „Sie stellen einfach eine Frage und es funktioniert - darum haben wir den Prototypen gebaut“. Über dieses Stadium ist das kleine Gadget allerdings nie hinausgekommen - wobei offen bleibt, warum das so ist. Schließlich war der Star Trek-Computer seinerzeit das große Vorbild bei der Entwicklung von Google Now, dem Knowledge Graph und der Sprachsuche. Die Entwicklung zeigt, dass Google gewillt ist, smarte Technologie weiter voranzutreiben, noch besser in unseren Alltag zu integrieren und dafür auch ungewöhnliche Wege zu gehen.

Quelle: Time, via Pocket-lint

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