Sowohl Google als auch Apple und Microsoft haben ihren eigen Sprachassistenten. Eine neue Studie belegt nun, dass Google Now dabei zumindest in einem Bereich besser abschneidet als Siri und Cortana.

 

Google Now

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Mittels Sprachbefehlen lassen sich Smartphones auch ganz ohne die Nutzung der Hände verwenden. Ob als Assistent, bei der Suche nach Informationen usw., Sprachassistenten können dabei behilflich sein, bestimmte Funktionen wesentlich schneller und einfacher durchzuführen.

Das Unternehmen Stone Temple hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, sowohl Googles Now, Apples Siri und Microsofts Cortana miteinander zu vergleichen. Dabei ging es allerdings ausschließlich darum, verschiedene Suchanfragen durchzuführen. Bestimmte Assistenzaufgaben wie etwa einen Kalendereintrag erstellen oder die Navigation starten wurden bei dieser Untersuchung nicht in Betracht gezogen.

Weitere Sprachbefehle von Google Now findet ihr hier

Insgesamt wurden allen drei Sprachassistenten so 3086 verschiedene Anfragen gestellt. Ziel dabei war es, mit Hilfe dieser vordefinierten Fragen nicht einfach nur eine rein Antwort in Form eines Links zu erhalten, sondern etwas umfangreichere Wissenstafeln („knowledge panels“), die zusätzliche interessante Informationen liefern können. Es geht also um Kontext, der zu einer bestimmten Suchanfrage erstellt wird.

Am besten Schnitt bei diesem Versuch Google Now ab. Von den 3086 gestellten Anfragen lieferte Googles Sprachassistenz 1795 (58%) solcher erweiterten Antworten,  Apples Siri hingegen schafft es auf 908 (29%) solcher Antworten. Microsofts Cortana platziert sich nur als Dritter und liefert 630 (20%) solcher „knowledge panels“.

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Ein Beispiel: Bei der Suche nach dem höchsten Berg der Welt liefert Siri als Antwort den Mount Everest inklusive seiner Höhe, Cortana gibt nur den Berg selbst an, Google Now liefert weitere der höchsten Berge inklusive deren Höhen in Form eines Ergebnis-Karussells. Hier da sganze noch einmal im Video mit weiteren Beispielen.

Da ein Sprachassistent sich aber aus vielen verschiedenen Faktoren zusammensetzt sollte diese Studie nicht als Beweis dafür gesehen werden, dass ein Assistent besser ist als der andere. Stattdessen wird hier deutlich, dass die Facetten dieser intelligenten Systeme sehr groß sind und dabei wesentlich mehr möglich ist, als bloß nach Einträgen zu suchen oder Erinnerungen einzustellen. Den ausführlichen Bereicht findet ihr hier

via androidcentral

Kamal Nicholas
Kamal Nicholas, GIGA-Experte.

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