Es war im Grunde absehbar: Nachdem Google Now zu Beginn des Jahres neben SMS auch endlich Nachrichten via Hangouts initiieren konnte und der Dienst obendrein für Drittanbieteranwendungen geöffnet wurde, folgt jetzt die sprachgestützte Anbindung an weitere Chat-Apps. Über die Sprachsuche kann der Benutzer ab sofort auch Nachrichten für WhatsApp, Viber und Co. diktieren. Der Haken: Vorerst funktioniert das Ganze nur auf Englisch.

 

Google Now

Facts 

Ein einfaches „OK, Google“ und schon steht die geballte Ladung an Wissen des Suchmaschinengiganten auf Abruf bereit. Doch neben dem datenverknüpfenden Knowledge-Graphen und der gewöhnlichen Sprachsuche bietet Google Now auf Smartphone und Tablet auch diverse Sprachbefehle an. Die gängigsten haben wir an anderer Stelle für euch gelistet. In Deutschland ist der Fundus an möglichen Phrasen noch überschaubar – anders sieht es da schon in den USA aus, wo Google regelmäßig neue Sprachbefehle einführt. Während etwa anfangs lediglich SMS-Nachrichten via Spracheingabe diktiert werden konnten, unterstützt der Sprachassistent seit März auch den konzerneigenen Dienst Hangouts.

Google Now unterstützt jetzt auch WhatsApp, Viber und Telegram

Wie Google gestern per Blogeintrag verkündete, reihen sich jetzt auch endlich weitere Kommunikationsdienste ein. Namentlich wären das WhatsApp, Viber, WeChat, Telegram und NextPlus. Die genannten Dienste können ab sofort allesamt per Spracheingabe nach dem „OK, Google“-Hotword gefüttert werden. Allerdings, und das sind wir von Google leider gewohnt, funktioniert das Ganze zunächst nur auf Englisch – ist aber dennoch nicht nur den USA vorbehalten, wie der Konzern in der Ankündigung betont.

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Demzufolge können auch hierzulande Benutzer das Feature verwenden; Voraussetzung ist lediglich, dass Englisch mindestens als Sekundärsprache eingestellt ist. Zudem werden jeweils die aktuellsten Versionen der Chat-Apps sowie der Google-App benötigt. Die einzusprechende Phrase lautet wie folgt: „OK, Google: send a [Chat-Dienst] message to [Name]“, woraufhin der Benutzer entweder nach dem Nachrichteninhalt gefragt wird oder dieser auch in einem Atemzug angehängt werden kann.

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Google Now öffnet sich

Obwohl das Feature weltweit aufgrund der Sprachbarriere nur eingeschränkt nutzbar ist, geht der Trend bei Google dazu, den eigenen digitalen Assistenten für Drittanbieter zu öffnen. So können mittlerweile ausgewählte Apps eigene Karten zu Google Now beisteuern. Zudem wird es in Android M möglich sein, kontextuelle Informationen zum Inhalt einer geöffneten Anwendung abzufragen. Im Blogeintrag verspricht Google, alsbald weitere Apps und Sprachen hinzuzufügen – hoffen wir, dass der Konzern seinem Versprechen zeitnah Taten folgen lässt.

Quelle: Google Inside Search via ComputerBase

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