XGELS 2.2: Xposed-Modul für Anpassung des Google Now Launcher erhält Material Design & neue Funktionen

Rafael Thiel 8

Das Xposed-Modul des deutschen Entwicklers Alexander Schulz erlaubt es Benutzern, erheblichen Einfluss auf die Optik und Funktionalität des Google Now Launchers zu nehmen. Mit Android 5.0 Lollipop wurde eine überarbeitete Designsprache in Mountain View eingeführt; in der Version 2.2 von XGELS können nun erste Elemente des Material Designs auf Geräte mit Android 4.1 und höher gebracht werden. Außerdem sind neue Features an Bord.

Es gibt zahlreiche Homescreen-Alternativen im Play Store; während unter anderem der Nova Launcher und Apex auf einen enormen Funktionsumfang und individuelle Anpassbarkeit setzen, gibt sich der Google Now Launcher puristisch. Dem Benutzer werden nur geringe Einstellungsmöglichkeiten eingeräumt – ganz nach dem Motte: „Weniger ist mehr.“ Doch Android wäre nicht Android, wenn es keine Wege gäbe, diese Beschränkungen des ansonsten durchaus schicken Launchers zu umgehen: Der deutsche Entwickler Alexander Schulz rüstet die Mountain View’sche Homescreen-Alternative durch sein Xposed-Modul XGELS mit diversen Komfortfunktionen und Optionen zur Feinjustierung auf. Dazu muss allerdings das Xposed-Framework installiert sein, welches wiederum Root-Rechte auf dem Gerät erfordert.

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Mit XGELS 2.2 hält Material Design Einzug in die Anwendung; die Einstellungen wurden von Grund auf optisch überarbeitet und angepasst. Unter Android 5.0 glänzt der Google Now Launcher bereits mit der neuen Designsprache, auf Geräten niedrigerer Android-Versionen ist davon bislang leider noch wenig zu sehen. Durch das Update des Xposed-Moduls kann nun immerhin das App-Drawer-Icon entsprechend aufgefrischt werden – optische Gimmicks wie den neue App-Drawer im Karten-Look spart sich der Entwickler für künftige Updates auf. Allerdings schafft es in Version 2.2 von XGELS ein zunächst experimentelles Feature, das sich als überaus nützlich erweisen dürfte: Sofern in den Einstellungen aktiviert, werden auf dem Homescreen platzierte Anwendungen zugunsten der Übersichtlichkeit fortan nicht mehr im App-Drawer aufgeführt. Abgesehen davon hat sich auch unter der Haube einiges getan und es wurde an Performance und Speichermanagement geschraubt.

Das Xposed-Modul ist als kostenlose App im Play Store erhältlich. Die wenigen Premium-Funktionen müssen per In-App-Kauf freigeschaltet werden.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden.

[via Android Police]

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