Sowohl in Googles Play Store als auch in Apples App Store finden sich mehr und mehr Anwendungen, die auf dem sogenannten Freemium-Modell basieren. Doch was bedeutet das für klassische bezahlte Apps? Die folgende Infografik gibt hier ein wenig Aufschluss über die gegenwärtigen Entwicklungen.

 

Google Play Store

Facts 

Eine der finanziell erfolgreichsten Apps derzeit hört auf den Namen Candy Crush Saga. Und das obwohl die App eigentlich kostenlos ist. „Eigentlich“, da es bei Freemium-Apps ganz und gar nicht immer umsonst zur Sache geht. Stattdessen müssen zusätzliche Inhalte eines Spiels oftmals nachträglich bezahlt werden, damit die App vernünftig genutzt werden kann. Und diese lassen sich einige Entwickler ganz ordentlich bezahlen.

Das Unternehmen Distimo hat sich nun mal angesehen, wie sich die verschiedenen App-Modelle in diesem Jahr entwickelt haben und ist dabei zu interessanten Ergebnissen gekommen.

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Wie die Grafik zeigt, haben sich sowohl in Apples App Store als auch in Googles Play Store die Umsatzanteile von bezahlten Apps (mit und ohne zusätzlich kostenpflichtigen Inhalten) drastisch verringert. Den größten Umsatz können Entwickler mit „kostenlosen“ Freemium-Apps machen, also kostenlose Apps mit zusätzlichen kostenpflichtigen Inhalten.

So waren es im App Store im Januar dieses Jahres noch insgesamt 23% der bezahlten Apps (mit und ohne kostenpflichtige Inhalte), die für Umsatz gesorgt haben,“nur“ 77 Prozent der Freemium-Apps waren am Umsatz beteiligt. Im November sah die Sache ganz anders aus, hier kamen die Freemium-Apps auf ganze 92%.

Noch drastischer ist es im Play Store zu erkennen. Im Januar waren es zwar schon 89% Freemium-Apps, die für Umsatz gesorgt haben, im November sind hier bezahlte Apps aber so gut wie ausgestorben und erlangen zusammen gerade einmal noch 2%.

App-Entwickler (vor allem für Android) sollten sich deshalb also gut überlegen, ob sie ihre App wirklich kostenlos machen oder ob sie diese als Freemium-App anbieten.

Quelle: Business Insider,A rtikelbild: Forbes

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