Google Play Store: Jetzt mit In-App-Abonnements

Amir Tamannai 3

Ende März vergangenen Jahres hat Google im damals noch Android Market genannten Play Store Entwicklern mit den sogenannten In-App-Purchases eine zusätzliche Vertriebsoption für ihren Inhalte eröffnet. Seit gestern gesellen sich nun auch In-App-Abos dazu: Anbieter von Apps können ihre Anwendungen oder Teile davon somit künftig auch auf Basis monatlicher oder jährlicher Bezahlung im Play Store einstellen.

Vom PC oder den gängigen Spielkonsolen ist das Prinzip bereits bekannt – besonders Online-Rollenspiele werden oftmals über eine monatliche Abo-Gebühr bezahlt. Diese Möglichkeit steht ab sofort auch Entwicklern im Google Play Store offen: Seit gestern können Inhalte von Nutzern abonniert und in monatlichen oder jährlichen Zyklen bezahlt werden. Den Anfang macht Frontline Commando von Entwickler Glu Mobile, für das Spieler sich nun wahlweise ein Gold- oder Silber-Abo kaufen können.

Aber nicht nur für Spiele ist die neue Option interessant – iOS-Nutzer und -Entwickler kennen das Abo-System schon länger, denn dort wird es vor allem auch für den Vertrieb von digitalen Magazinen und Zeitungen eingesetzt. Da Google selbst ja mehr und mehr auch in Bereiche wie zum Beispiel Filmverleih vordringt, und langsam auch Zeitschriften und Magazine für Android wie die GameStar angeboten werden, scheint es nur logisch, dass über solche Maßnahmen auch der Vertieb von anderen Medien angekurbelt werden soll.

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Aktuell scheinen die In-App-Abos hierzulande noch nicht angekommen zu sein, ein entsprechender Tab zu Verwaltung derselben wir mir im Play Store unter „Meine Apps“ jedenfalls noch nicht angezeigt. Bis in den nächsten Wochen mehr und mehr Entwickler das neue Vertriebssystem nutzen, werden wir wohl auch in Deutschland die ersten Abo-Angebote zu Gesicht bekommen – Voraussetzung für die Nutzung ist laut Google eine Play Store-Version ab 3.5.

Was haltet ihr von der neuen Möglichkeit der In-App-Abos – Geldmacherei oder sinnvolles Feature für noch mehr App-Vielfalt? Eure Gedanken in die Kommentare.

Android Developer Blog [via Android Central]

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