Play Store: In-App-Käufe kosten Google 19 Millionen Dollar

Martin Malischek 10

Google muss an geprellte Eltern 19 Millionen US-Dollar zurückzahlen. Ihre Kinder hatten aufgrund der unzureichenden Sicherheitsvorkehrungen In-App-Käufe im Play Store getätigt, so die Federal Trade Commission (FTC).

Play Store: In-App-Käufe kosten Google 19 Millionen Dollar

Der Begriff Freemium ist eine Mischung aus „Free“ und „Premium“: Als „Freemium“ deklarierte Spiele lassen sich zwar kostenlos herunterladen und ausführen, einige Gegenstände und Funktionen sind jedoch nur gegen Bezahlung verfügbar. Teils handeln die Entwickler hier sehr fair, teilweise schlagen sie stark über die Stränge.

Kinderspiele, die augenscheinlich an das Geld der Eltern wollen

So gibt es zahlreiche Android- sowie iOS-Anwendungen oder Spiele für Kinder, die auf In-App-Käufe abzielen. Damit der kleine Sprössling also einen bestimmten Gegenstand erhalten kann, sollen die Eltern zahlen. Häufig machen dies die Kinder über die Köpfe ihrer Erziehungsberechtigten hinweg. Die FTC diagnostizierte den In-App-Käufen des Google Play Stores jetzt ebenso einen unzureichenden Schutz hiervor, wie auch bereits im Januar Apples iTunes.

Auch wenn Google in Zukunft vorhat, sogenannte Freemium-Spiele nicht mehr als kostenlos im Play Store zu kennzeichnen, forderte die FTC die Rückzahlung von In-App-Käufen in Höhe von 19 Millionen US-Dollar. Diese Summe an In-App-Käufen ist laut der Kommission unrechtmäßig durch Minderjährige oder Unberechtigte zustande gekommen.

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Google sagte zu, Sicherheitsvorkehrungen zu verbessern

Hierbei handelt es sich um eine Vereinbarung zwischen dem Suchmaschinenriesen aus Mountain View und der FTC. Google stimmte ebenfalls zu, daran zu arbeiten, in Zukunft solche unrechtmäßigen In-App-Käufe durch Nicht-Autorisierte Personen mit Sicherheitsmaßnahmen zu unterbinden.

Die Rückzahlung an die Geschädigten muss innerhalb von 12 Monaten abgeschlossen sein.

Quelle: FTC, via Caschy
Artikelbild via shutterstock

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