Play Store: Preisspannen von In-App-Käufen und Entwickler-Adressen werden ab sofort angezeigt

Tuan Le 2

Jetzt wurden auch die letzten zuvor angekündigten Änderungen im Google Play Store umgesetzt: Sowohl die Preisspanne von In-App-Käufen als auch die Adressen von Entwicklern, die kostenpflichtige Apps oder In-app-Käufe anbieten, werden im Play Store allen Nutzern angezeigt. Waren die Neuerungen zuerst in der Android-App zu beobachten, werden die Informationen mittlerweile auch in der Web-Version des Google Play Stores angezeigt.

Play Store: Preisspannen von In-App-Käufen und Entwickler-Adressen werden ab sofort angezeigt

Auch wenn sich vor allen Dingen kleinere Entwickler gegen die Play Store-Neuerungen gewehrt haben, ist die Anzeige der Adressen von Entwicklern im Google Play Store nun in Kraft getreten. Dementsprechend wird diese nun sowohl in der Android-App als auch der Webversion des Play Stores der Öffentlichkeit preisgegeben, sofern Entwickler die entsprechenden Angaben in der Developer Console vorgenommen haben. Wie erwähnt, die Einbindung der Adresse obligatorisch für jeden Entwickler, der Geld im Play Store verdient, egal ob durch kostenpflichtige oder Freemium-Apps mit In-App-Käufen. Auch bei letzteren hat sich so einiges getan, denn fortan wird den Nutzern die Preisspanne der in Apps und Spielen käuflich erwerblichen Upgrades und virtuellen Gegenstände angezeigt.

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Leider ist diese Anzeige im Moment nur eine grobe Richtlinie, denn es werden lediglich der günstigste und der teuerste mögliche In-App-Kauf angezeigt. Ob Nutzer also ständig für den Erwerb von Gegenständen zur Kasse gebeten werden, oder es einzelne Upgrades zum Freischalten von Features gibt, wird nicht direkt ersichtlich. Dennoch handelt es sich hierbei definitiv um einen Schritt in die richtige Richtung und eine weitere willkommene Neuerung zugunsten des Komforts der Nutzer. Schon zuvor machte Google in den neu in Kraft getretenen Play Store-Richtlinien deutlich, dass Entwickler künftig schneller auf die Anfragen der Nutzer reagieren müssen; auch die Verlängerung des Rückerstattungszeitraums für kostenpflichtige Apps auf zwei Stunden dürfte bei der Mehrheit für Begeisterung gesorgt haben.

Dagegen könnte die Anzeige der Adressdaten der Entwickler weiterhin für Dispute sorgen. Im Moment ist noch nicht wirklich geklärt, ob alternativ eine Postfach-Anschrift für Entwickler ausreichend ist, um Sanktionen seitens Google zu entgehen. Zwar werden die Kontaktinformationen seit jeher ohnehin jedem Nutzer angezeigt, der Apps bei dem Entwickler einkauft oder anderweitig mit diesem in Kontakt tritt. Mit der öffentlichen Anzeige im Google Play Store befürchten einige Entwickler allerdings die deutliche Vereinfachung eines Datenmissbrauchs.

Was sagt ihr zu den Änderungen im Google Play Store? Welche Neuerungen würdet ihr euch noch wünschen? Nennt uns eure Vorschläge unten in den Kommentaren.

[via Android Police]

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