Shut up and take my Money: Futurama kehrt als Mobile-Game zurück

Kaan Gürayer

Futurama kehrt zurück: Nachdem die Kult-Serie 2013 abgesetzt wurde, feiern Fry, Bender und der Rest der Planet Express-Truppe bald ihr Comeback – als Mobile-Game auf Smartphones und Tablets. Anfang nächsten Jahres soll „Futurama: Game of Drones“ veröffentlicht werden. Verantwortlich zeichnet die Berliner Spieleschmiede Wooga, die sich für die Entwicklung sogar Original-Autoren der Zeichentrickserie an Bord geholt hat. 

Shut up and take my Money: Futurama kehrt als Mobile-Game zurück

Ein unachtsamer Augenblick, da ist es bereits geschehen: Pizzabote Fry landet Silvester 1999 versehentlich in einer Kälteschlafkammer und wacht erst 1000 Jahre später wieder auf. Statt aber zu verzweifeln, macht der tollpatschige Protagonist das Beste aus seinen neuen Lebensumständen: Er heuert bei seinem 160 Jahre alten „Neffen“ Prof. Farnsworth als Lieferjunge an, findet im trinkenden und fluchenden Roboter Bender einen neuen besten Freund und verliebt sich in seine einäugige Arbeitskollegin Leela. Trotz dieses kreativen Settings wurde Futurama 2013 nach 140 Folgen abgesetzt – sehr zum Unmut der leidenschaftlichen Fans der Serie. Ob das kommende „Futurama: Game of Drones“ nun ein kleines Trostpflaster sein kann?

Entwickelt wird das Spiel von Wooga – einem Berliner Studio, das hinter Hits wie „Diamond Dash“ oder „Bubble Island“ steht. Seit Anfang Juli wird an dem Game bereits gearbeitet. Derzeit befindet sich „Futurama: Game of Drones“ in Mexiko, Argentinien und Kuwait in einem sogenannten Soft Launch, also einer Testphase für ausgewählte Nutzer. Der weltweite Start soll „Anfang nächsten Jahres“ erfolgen, teilte Wooga den Kollegen von Gründerszene mit. Im Google Play Store ist das Spiel bereits gelistet (siehe App-Box unten), lässt sich aber hierzulande noch nicht herunterladen.

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Bei der Monetarisierung setzen die Entwickler auf das Free-to-Play-Modell, sprich: Die Grundfunktionen des Spiels sind zwar kostenlos, alles Weitere muss jedoch über In-App-Käufe erworben werden. Bekannte Games wie Candy Crush oder Clash of Clans nutzen ebenfalls diese Art der Finanzierung, die von vielen Nutzern aber stark kritisiert wird und auf wenig Gegenliebe stößt. Hier wird man abwarten müssen, wie aggressiv das Free-to-Play-Modell bei „Futurama: Game of Drones“ umgesetzt ist.

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Futurama: Game of Drones mit Original-Autor der Serie

Und worum geht’s in dem Spiel, das sich so ungeniert am Namen von Game of Thrones bedient? In „Futurama: Game of Drones“ führt die Planet Express-Crew einen fast aussichtslosen Handelskrieg gegen die Konkurrenten von MomCorp und muss Ladungen an gefährliche Orte ausliefern und dabei auch noch knifflige Puzzle lösen. Wer dahinter nun einen billigen Lizenzspiel-Aufguss erwartet, der sich lediglich mit dem großen Futurama-Namen schmückt, irrt allerdings: Die Storyline hinter „Game of Drones“ stammt von einem Team bekannter Serien- und Videospiel-Autoren – unter anderem ist auch Patric M. Verone dabei, der zum Original-Autoren-Team von Futurama gehörte. Man darf also berechtigt hoffen, dass sich das Spiel stilistisch wie inhaltlich weitgehend an der Cartoon-Vorlage orientiert.

Futurama: Game of Drones
Preis: Kostenlos

Quelle: Wooga, via: Gründerszene, The Verge

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