Google Now für iOS: Google wehrt sich gegen Stromfresser-Vorwürfe

Flavio Trillo

Nach dem Erscheinen von Google Now für iOS innerhalb der App Google-Suche befürchteten einige Anwender verstärkten Stromverbrauch durch ständige GPS-Verbindung. Doch Google hat jetzt betont, dass die App keinesfalls ein Stromfresser sei.

Das verräterische kleine Pfeilsymbol in der Menüleiste des iPhone ist ständig zu sehen, wenn Google Now im Hintergrund läuft. Zunächst riet lifehacker daher, die Ortungsfunktion innerhalb der App-Einstellungen für Google-Suche zu deaktivieren. Damit könne man den Pfeil verschwinden lassen.

Daraufhin meldete Google sich zu Wort und betonte, dass die Ortung nicht über batteriehungrige GPS-Satelliten erfolgt.

Statt dessen verwende man für diese Funktion, bei der keine all zu große Präzision nötig ist, lediglich Mobilfunkzellen und nahe gelegene Wi-Fi-Netze. Dies sei weniger belastend für die kostbare Akkulaufzeit.

Dieser Hinweis findet sich auch in den Informationen über Standortdienste, die man innerhalb der App aufrufen kann. Dazu in die Einstellungen/Datenschutz/Standortberichte — weitere Infos (ganz unten).

Wer dennoch bemerke, wie die Ausdauer seines iPhone schwindet, möge dies über den Feedback-Button in den Einstellungen der App an die Entwickler melden. Zweifellos wird aber ein geringer Anteil der Akku-Ausdauer für den Betrieb der App verloren gehen — ob mit oder ohne ständiger GPS-Verbindung.

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