Google-Suche: Google Now-Funktionen in der Websuche

Frank Ritter 4

Auf der vergangenen Google I/O wurden neben anderen interessanten Neuigkeiten auch neue Funktionen vorgestellt, mit der die Google-Suche persönlicher und kontextbasierter werden soll. In Zukunft kann man Google etwa nach dem Status einer Warensendung oder nach Flugdaten befragen und sich Fotos aus dem letzten Urlaub anzeigen lassen. Diese Features landen nun endlich in allen Google-Suchumgebungen mit Spracherkennung, vorerst allerdings nur in den USA.

Google-Suche: Google Now-Funktionen in der Websuche

Google Now hat’s vorgemacht, nun passt sich auch die Google-Suche (noch) stärker an ihren Nutzer an und integriert dafür persönliche Nutzerdaten aus anderen Diensten, insbesondere Gmail und Google+. Wer zukünftig mit seinem Google-Account eingeloggt nach „When will my package arrive?“ (Wann kommt mein Paket an?) sucht, dem listet Google Sendungsinformationen, die es von E-Mails aus dem eigenen Gmail-Postfach extrahiert hat.

Aber auch auf Bilder, die man im eigenen Google+-Account gespeichert hat, kann die Google-Suche nun zugreifen – etwa mit der Suchphrase „My photos of sunsets“ (Meine Fotos von Sonnenuntergängen) oder „Show me photos from Thailand“ (Zeig mir Fotos aus Thailand).

Weitere Informationen, die Google extrahiert und über die Suche zur Verfügung stellt, sind Restaurant-Reservierungen und Hotelbuchungen sowie Pläne und Termine.

Außerdem wird die Google-Suche zukünftig stärker kontextbezogen sein. Wer zunächst nach „New York“ sucht und dann nach „zeige mir Fotos“, wird automatisch Bilder von New York sehen. Wer die neuen Funktionen noch einmal in Aktion sehen will, kann sich hier den Abschnitt aus der Google I/O-Keynote noch einmal anschauen.

Die neuen personalisierten Suchfähigkeiten werden in den kommenden Tagen an alle US-Nutzer von Google am Rechner, auf Tablets und Smartphones automatisch ausgerollt. Wer sie nicht nutzen will, kann sie entweder pro Suchanfrage über ein Globus-Symbol auf der Google-Ergebnisseite ausblenden oder die „Private Results“ in den Einstellungen komplett deaktivieren.

Bei den neuen Funktionen legt Google Wert darauf, dass die Mechanismen Fragen und Befehle erkennen, die in natürlicher Sprache gestellt beziehungsweise gegeben werden. Das ist angesichts der verschiedenen Sprachmodelle durchaus eine linguistische Herausforderung, was dann auch erklärt, warum diese Funktion zunächst nur in den Vereinigten Staaten zur Verfügung steht. Ähnlich wie bei Google Now werden die neuen Funktionen gewiss Schritt für Schritt auch für andere Sprachen ausrollen.

Quelle: Google Blog [via Pocket-Lint]

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