Apple will Gesundheitsdaten auch für Ärzte einsehbar machen

Julien Bremer 12

Apple trifft aktuell Vorbereitungen für den Start von Health unter iOS 8. Dafür arbeitet das Unternehmen zusammen mit Krankenhäusern und Experten. Ziel sei es, Ärzten die Möglichkeit zu geben, die Informationen aus HealthKit mit, Zustimmung der Patienten, auszuwerten.

Das berichtet Reuters und bezieht sich dabei auf angeblich gut informierte Quellen. Demnach arbeitet Apple daran Gesundheitsdaten wie Blutdruck, Puls und Gewicht sowohl für die Nutzer als auch für Ärzte und Krankenkassen einsehbar zu machen. Diese könnten dann mit der digitalen Patientenakte verknüpft werden, wenn der Patient dem zustimmt.

Bisher können viele verschiedene Drittanbieter-Apps Daten von uns sammeln. Diese sind dann aber jeweils nur in den einzelnen Anwendungen verfügbar. Mit HealthKit gibt es eine zentrale Sammelstelle dieser Daten. Auch die Gesundheitsdaten aus Bluetooth-Geräten können in Apples neues Gesundheitstool eingepflegt werden.

Da es sich dabei um sensible Daten handelt, legt Apple großen Wert auf den Datenschutz. Damit das Profil nicht von Unbefugten eingelesen werden kann, sollen die Daten in einer Cloud gesichert werden, die vollständig verschlüsselt ist.

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