iMessage: Apple beteuert die Sicherheit des Systems

Florian Matthey

Könnte Apple iMessages mitlesen? Sicherheitsexperten halten das durchaus für möglich. Apple hat sich nun erneut dazu geäußert: Das Unternehmen müsste die iMessage-Infrastruktur dafür neu konstruieren, und das habe Apple nicht vor.

Die Sicherheitsexperten von QuarksLab verweisen darauf, dass iOS-Geräte iMessages zwar verschlüsselt übertragen. Hierzu rufe ein Gerät ad hoc den öffentlichen Codierungs-Schlüssel des Gerätes ab, an dessen Besitzer der Benutzer die Nachricht verschicken will. Apple könnte, so QuarksLab, theoretisch einen eigenen Server dazwischenschalten und iMessages „abfangen“. Denn das Gerät desjenigen, der die Nachrichten versendet, teilt seinem Benutzer nicht mit, wenn sich das öffentliche Schlüssel des Empfängers plötzlich geändert hat.

Gegenüber AllThingsD hat sich Apple zu dieser These geäußert. Das Unternehmen widerspricht ihr nicht wirklich: Die iMessage-Architektur erlaube es Apple nicht, Nachrichten zu lesen. Die Experten gingen von „theoretischen Schwachstellen“ aus. Um diese auszunutzen müsste Apple das „iMessage-System neu strukturieren“. Apple plane aber nicht, dies zu tun.

Es stellt sich die Frage, ob Apple mit der „Neustrukturierung des Systems“ letztendlich nichts anderes als das Zwischenschalten eines Apple-Rechners zum Auslesen der Nachrichten meint. Auch QuarksLab glaubt nicht unbedingt, dass Apple dies auch tut; die Experten halten es nur für möglich.

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