Weil iMessage-Nachrichten nach dem Wechsel auf ein Android-Smartphone nicht mehr zugestellt wurden, hatten Anwender in den USA Apple verklagt. Richterin Lucy Koh hat eine weitere Klage nun ein für alle Mal abgewiesen.

 

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Apple trifft bei nicht zugestellten iMessage-Nachrichten nach einem Wechsel zu Android keine Schuld: US-Richterin Lucy Koh wies nun eine Klage in der Sache ab. Es dürfte die letzte gewesen sein.

Apple hatte zuvor entdeckt, dass zwei der drei Kläger erst nach Einreichen der Klage ihre iPhones gegen ein Android-Gerät tauschten, berichtet Business Insider. Dass durch den Wechsel Nachrichten verloren gingen, könnten sie daher nicht demonstrieren.

Wer mitsamt seiner Handy-Nummer vom iPhone auf ein Android-Gerät umsteigt, sollte iMessage vorher deaktivieren. Andernfalls bleibt die Nummer mit Apples iMessage-Service verknüpft. Nachrichten laufen dann allerdings ins Leere.

Bereits im Jahr 2014 hatte Apple reagiert und ein Online-Portal eingerichtet, auf dem Nutzer ihre Nummer auch nachträglich von iMessage trennen können.

  • Von iMessage abmelden — Apple

Im August dieses Jahres hatte Richterin Koh eine Klage in dieser Sache abgewiesen. Nutzer hatten Apple damals vorgeworfen, störend in den Nachrichtendienst einzugreifen. Drei Kläger gingen einen Schritt weiter: Ihnen zufolge verstoße Apple mit dem „Abfangen“ der Nachrichten gegen den Federal Wiretap Act, der unter anderem die Privatsphäre bei der Kommunikation mit anderen regelt.