WhatsApp-Gründer verärgert über iMessage-Neuerungen

Julien Bremer 40

Während der Großteil der iOS-Nutzer die Neuerungen für iMessage auf der WWDC mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen hat, war einer eher weniger erfreut. WhatsApp-Gründer Jan Koum wirft Apple vor, sich zahlreiche Features seines Messengers „geliehen“ zu haben.

WhatsApp-Gründer verärgert über iMessage-Neuerungen

Das hat er gestern Abend in einem Tweet zum Ausdruck gebracht und es mit dem ironisch gemeinten Hashtag „#innovation“ versehen.

Über diese Haltung kann man sicherlich verschiedene Meinungen haben. Fakt ist, dass WhatsApp die gestern beworbenen iMessage-Funktionen bereits integriert hat. Dabei geht es um das einfache Versenden von Sprachnotizen, Videos und Standortinformationen.

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Fakt ist aber auch, dass WhatsApp nicht der erste Dienst war, der diese Features verwendete. Er ist als „normaler“ Messenger gestartet, der peu á peu Neuerungen integriert hat, die sich aufgrund der technischen Weiterentwicklung ergeben haben.

Außerdem ist Apple in den seltensten Fällen das Unternehmen, das als erstes den Markt mit Neuerungen bereichert. Was die Produkte aber so besonders macht, ist die intuitive, stabile und benutzerfreundliche Umsetzung von Ideen, die es vorher bereits ähnlich gab.

Aus Apples Sicht ist die Erweiterung von iMessage der nächste logische Schritt und der Dienst wird somit noch vielfältiger. Auch viele Nutzer dürfte es freuen, herrscht gegenüber WhatsApp nach der Übernahme durch Facebook doch arges Misstrauen. Mit iMessage ist man nicht mehr auf diesen Dienst angewiesen und kann auf Apples Lösung setzen. Vorausgesetzt man selbst und die Empfänger besitzen Geräte von Apple.

Titelbild via shutterstock

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